Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Rio de Janeiro: Zoll und Polícia Federal intensivieren Zusammenarbeit

Am 19. November 2024 trafen sich Dr. Igelmann und Rodrigues, um eine Zusammenarbeitsvereinbarung zu unterzeichnen. Diese stärkt die operative Zusammenarbeit zwischen brasilianischer Polícia Federal und deutschem Zoll.

Generaldirektor der Polícia Federal, Andrei Augusto Passos Rodrigues und der Leiter des Zollkriminalamtes (ZKA), Dr. Tino Igelmann
Foto: Presseportal.de

Bonn / Köln / Rio de Janeiro (ost)

Am 19. November 2024 traf sich Dr. Tino Igelmann, Leiter des Zollkriminalamtes (ZKA), während des Munich Leader Meetings in Rio de Janeiro mit dem Generaldirektor der Polícia Federal, Herrn Andrei Augusto Passos Rodrigues.

Ein Abkommen zur Stärkung der zukünftigen operativen Zusammenarbeit zwischen der brasilianischen Polícia Federal und dem deutschen Zoll wurde von Generaldirektor Rodrigues und Direktionspräsident Dr. Igelmann unterzeichnet.

Die Polícia Federal ist ein wichtiger Partner für den deutschen Zoll und insbesondere den Zollfahndungsdienst in Brasilien, um die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität – insbesondere den Kokainschmuggel – in enger Zusammenarbeit zu bekämpfen. In strafrechtlichen Ermittlungen geschieht dies auf vertraglicher Basis gemäß nationaler Vorschriften, weshalb der Abschluss entsprechender Vereinbarungen von besonderer Bedeutung ist. Dr. Igelmann wurde bei dem Treffen vor Ort vom Zollverbindungsbeamten (ZVB) für Brasilien begleitet.

Zusätzliche Informationen zur internationalen Zusammenarbeit beim Zoll:

Die Bekämpfung der schweren und organisierten Kriminalität stellt seit Jahren eine zentrale Herausforderung für nationale und internationale Sicherheitsbehörden dar. Verbrechensbekämpfung ist eine internationale bzw. gesamteuropäische Aufgabe. Nur die internationale Vernetzung und ein kontinuierlicher Informationsaustausch auf multilateraler Ebene ermöglichen Strukturermittlungen, die zur Aufdeckung neuer Formen der Tatbegehung und insbesondere zur Zerschlagung organisierter Tätergruppierungen führen.

Der deutsche Zoll hat derzeit weltweit an 19 Standorten insgesamt 20 Zollverbindungsbeamtinnen und -beamte (Doppelbesetzung am Standort Peking), die zudem in 16 weiteren Ländern nebenakkreditiert sind.

Die ZVB werden eingesetzt, um die internationale Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden der Gastländer zu fördern, zu beschleunigen und zu verbessern und vertreten dabei die Interessen des gesamten deutschen Zolls. Sie unterstützen insbesondere das Zollkriminalamt, die Zollfahndungsämter und andere Strafverfolgungsbehörden.

Zu ihren Aufgaben gehören neben der Unterstützung bei Ermittlungen auch die Berichterstattung über zollpolitisch und zollrechtlich relevante Entwicklungen in den jeweiligen Gastländern sowie die strategische und taktische Beobachtung der Kriminalitätslage vor Ort.

Quelle: Presseportal

nf24