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ROADPOL-Kontrollen: Verstöße bei Fahrzeug- und Personenkontrollen

Verkehrsspezialisten des Polizeipräsidiums Südosthessen führen umfangreiche Kontrollen durch, zahlreiche Verstöße festgestellt.

Foto: Depositphotos

Seligenstadt / Offenbach (ost)

(lei) Während der derzeit stattfindenden europaweiten ROADPOL-Aktionswoche „Alcohol & Drugs“ führten Verkehrsspezialisten des Polizeipräsidiums Südosthessen am Donnerstag zwischen 16 Uhr und Mitternacht umfangreiche Fahrzeug- und Personenkontrollen am Autobahndreieck Seligenstadt sowie auf der Sprendlinger Landstraße in Offenbach durch.

Während des Einsatzes wurden insgesamt 56 Fahrzeuge überprüft, darunter 19 Lastkraftwagen bis 3,5 Tonnen und 37 Personenkraftwagen. Neben der Überprüfung der Fahrer auf ihre Fahrtüchtigkeit lag ein Schwerpunkt auf der Kontrolle der technischen Fahrzeugzustände und der Einhaltung der Verkehrsregeln. Dabei wurden zahlreiche Verstöße festgestellt.

Gegen den Fahrer eines slowakischen Kleintransporters wurde aufgrund des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss eine Blutentnahme angeordnet. Der Mann stand vermutlich unter dem Einfluss von Cannabis. Zur Sicherung des Verfahrens wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro erhoben.

Zusätzlich wurden jeweils Anzeigen wegen Verstößen gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz und das Pflichtversicherungsgesetz erstellt. In vier Fällen wurden Verstöße gegen Sozialvorschriften festgestellt. Auffällig war hier der Fahrer eines rumänischen Sprinters, der seine vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten überhaupt nicht dokumentiert hatte. Auch in diesem Fall wurde eine Sicherheitsleistung von 400 Euro erhoben.

Ein weiterer Verstoß gegen das Güterkraftverkehrsgesetz führte zu einer Anzeige. Der Fahrer eines Sprinters verfügte nicht über die erforderliche Lizenz und hätte daher in Deutschland keine gewerblichen Transporte durchführen dürfen.

Ein Kurierfahrer musste sich wegen mangelhafter Ladungssicherung verantworten, da seine Fracht im Laderaum nicht ordnungsgemäß gesichert war. In drei Fällen war die Betriebserlaubnis der Fahrzeuge erloschen. Unter anderem fiel ein BMW der 3er-Reihe auf, an dem Veränderungen am Fahrgestell sowie montierte Felgen nicht ordnungsgemäß eingetragen waren.

Sechsmal wurden Verfahren wegen fehlender oder unzulässiger Umweltplaketten eingeleitet. Zudem überprüften die Einsatzkräfte einen Kleinbus mit drei polizeibekannten Männern. Einer der Mitfahrer hatte eine Fahndungsnotierung zur Vermögensabschöpfung in Höhe von 400 Euro. Diese musste er bezahlen. Es wurden auch vier Mängelanzeigen erstellt. Insgesamt beliefen sich die erhobenen Sicherheitsleistungen auf etwas mehr als 1.000 Euro. Außerdem wurden einige Verwarngelder verhängt.

Die Bilanz der Kontrollen zeigt, dass bei etwa einem Drittel der überprüften Fahrzeuge technische Mängel festgestellt wurden. Die Polizei kündigt an, auch in Zukunft entsprechende Schwerpunktkontrollen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit durchzuführen.

Quelle: Presseportal

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