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Rodgau: Auto gestohlen; Betrüger täuschen Notlage vor

Unbekannte entwendeten einen silberblauen BMW aus Tiefgarage. Seniorin ergaunerte Münzen durch Betrüger mit falscher Notlage.

Foto: Depositphotos

Stadt und Kreis Offenbach (ost)

1. Diebstahl eines Autos aus einer Tiefgarage – Offenbach

(me) Unbekannte haben zwischen Montag, 21.30 Uhr und Dienstag, 12 Uhr, einen silberblauen BMW im Wert von mehreren tausend Euro aus einer Tiefgarage in der Frankfurter Straße (Hausnummern im 90er Bereich) gestohlen. Die Umstände, wie der Dieb in die Tiefgarage gelangte und das Auto entwendete, werden derzeit von der Kriminalpolizei untersucht. Zeugen, die verdächtige Aktivitäten beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 069 8098-1234 bei der Kriminalpolizei in Offenbach zu melden.

2. Täuschung einer Notlage durch Betrüger zur Erlangung von Münzen – Offenbach

(cb) Eine ältere Dame aus Offenbach erhielt am Montagnachmittag einen Anruf von einem angeblichen Polizisten. Dieser behauptete, dass ein Familienmitglied festgenommen worden sei und nur gegen Zahlung einer Kaution freigelassen werden könne. Daraufhin fand am Montag gegen 18 Uhr in der Bernardstraße (Hausnummern im 10er Bereich) eine Übergabe von Münzen im Wert von mehreren zehntausend Euro statt. Der Abholer der Münzen war zwischen 25 und 30 Jahren alt, etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß und hatte schwarze Haare, die nach hinten gegelt waren. Auffällig war auch ein Tattoo an seinem linken Unterarm / Handgelenk, das eine Krone darstellte. Bei der Übergabe forderte der Mann, der ein schwarzes T-Shirt mit goldener Aufschrift trug, weitere Wertgegenstände von der Dame aus Offenbach. Der Übergabeort wurde außerhalb von Hessen gewählt. Bei diesem Treffen übergab die Dame erneut sehr wertvolle Münzen. Hinweise von Zeugen nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 069 8098-1234 entgegen.

In diesem Zusammenhang hier noch einmal Tipps und Ratschläge der Polizei:

3. Mann in psychischer Ausnahmesituation zweimal zur Wache gebracht – Offenbach

(me) Ein 31-jähriger Mann aus Offenbach sorgte am Dienstag mit seinem Verhalten für zwei Polizeieinsätze. Zunächst lief der Mann gegen 9.30 Uhr auf der Kaiserstraße (Hausnummer im einstelligen Bereich) und stellte sich vor einen herannahenden Streifenwagen. Trotz mehrfacher Aufforderung versperrte er den Beamten den Weg. Als Höhepunkt zog der Täter seine Hose herunter und zeigte den Polizisten seine Genitalien. Nach diesem Vorfall wurde der Mann widerstandslos festgenommen und musste die Beamten zur weiteren Untersuchung auf die Polizeiwache begleiten. Doch damit war sein unangemessenes Verhalten noch nicht beendet. Noch am selben Abend, gegen 21.45 Uhr, meldeten Anwohner einen Randalierer in einem Mehrfamilienhaus in der Ludwigstraße (Hausnummern im 150er Bereich) bei der Polizei. Der 31-jährige Mann, der zuvor auf der Kaiserstraße gesehen wurde, befand sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation. Er reagierte zunächst nicht auf die Beamten, flüchtete in seine Wohnung und bedrohte dann die Einsatzkräfte mit einem Messer. Bei seiner vorläufigen Festnahme soll er die Beamten geschlagen und getreten haben, wodurch sie leicht verletzt wurden. Der 31-jährige Mann aus Offenbach wurde anschließend in eine Fachklinik gebracht. Gegen ihn werden nun mehrere Verfahren eingeleitet, unter anderem wegen Nötigung, Bedrohung und Beleidigung.

4. Wer hat das Mobiltelefon aus dem Rucksack gestohlen? – Offenbach

(cb) Während eine 51-jährige Frau am Sonntagabend, gegen 20.30 Uhr, an der Bushaltestelle in der Bismarckstraße saß, wurde ihr von einem Unbekannten das Handy gestohlen. Der Dieb nutzte die Gelegenheit aus, dass die Frau ihren Rucksack auf dem Rücken trug, öffnete ihn unbemerkt und entwendete das Mobiltelefon. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Kripo-Hotline 069 8098-1234 um Zeugenhinweise.

5. Einbrecher beschädigt auf der Flucht weißen Opel Movano – Rodgau

(cw) Ein Unbekannter versuchte am Dienstagmorgen, gegen 2.30 Uhr, gewaltsam durch ein Kellerfenster in ein Mehrfamilienhaus im Ostring (Hausnummern im 50er Bereich) einzudringen. Bei seinem Einbruchsversuch wurde er gestört und flüchtete. Der etwa 1,70 Meter große und schwarz gekleidete Täter beschädigte dabei einen weißen Opel Movano, der geparkt war, und flüchtete dann über den Kurt-Schumacher-Ring. Hinweise zur Tat und zur Beschreibung des schlanken Mannes nimmt die Polizei unter der Rufnummer 06104 6980-0 entgegen.

6. Frecher Dieb bestiehlt ältere Dame – Dreieich

(me) Eine etwa 80-jährige Frau wurde am Dienstag gegen 16.40 Uhr Opfer eines Handtaschendiebstahls. Die Dame hatte zuvor eine größere Summe Geld von ihrer Bank in der Hauptstraße (Hausnummern im 30er Bereich) abgehoben und in ihrem Geldbeutel verstaut. Ein Dieb nutzte einen kurzen Moment der Unaufmerksamkeit aus, entnahm den Geldbeutel aus der Handtasche und flüchtete damit. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 069 8098-1234 bei der ermittelnden Kriminalpolizei zu melden.

Offenbach, 06.08.2025, Pressestelle, Claudia Benneckenstein

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wobei 723 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer und 71 Frauen. 275 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 5206, wobei 840 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 598, davon waren 511 männlich und 87 weiblich. 270 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Autodiebstählen in Hessen für 2022/2023

Die Autodiebstahlraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 1075 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 1118 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist jedoch von 506 im Jahr 2022 auf 405 im Jahr 2023 gesunken. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls angestiegen, von 446 im Jahr 2022 auf 453 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 414 Männer und 32 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 415 Männer und 38 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ist ebenfalls gestiegen, von 183 im Jahr 2022 auf 201 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.075 1.118
Anzahl der aufgeklärten Fälle 506 405
Anzahl der Verdächtigen 446 453
Anzahl der männlichen Verdächtigen 414 415
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 32 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 183 201

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, wobei 3961 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 2653 Verdächtige, darunter 1806 Männer, 847 Frauen und 851 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 10106, wobei 4224 Fälle gelöst wurden. Es gab 2828 Verdächtige, darunter 1918 Männer, 910 Frauen und 915 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland – 22125.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.798 10.106
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.961 4.224
Anzahl der Verdächtigen 2.653 2.828
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.806 1.918
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 847 910
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 851 915

Quelle: Bundeskriminalamt

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