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Rodgau: Öffentlichkeitsfahndung nach Einbruch

Ermittlungen wegen schwerem Bandendiebstahl. Die Täter ergriffen die Flucht, nachdem sie einen Tresor gestohlen hatten.

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Foto: Presseportal.de

Rodgau (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Darmstadt – Zweigstelle Offenbach – und Polizeipräsidium Südosthessen

(fg) Nach einem Einbruch in die Räumlichkeiten eines Geschäfts für Teppichaufbereitung in der Hauptstraße in Rodgau am 1. September 2024 (wir haben berichtet: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/5855627), suchen Staatsanwaltschaft Darmstadt – Zweigstelle Offenbach – und Kriminalpolizei Offenbach nun öffentlich nach den unbekannten Tätern. Der Verdacht des schweren Bandendiebstahls steht im Raum und die Ermittlungen laufen.

Laut dem rekonstruierten Ablauf drangen die drei unbekannten Täter in der Tatnacht gegen 2.30 Uhr von hinten auf das Grundstück ein. Sie brachen die Tür zur Lagerhalle auf und begaben sich ins erste Obergeschoss, wo sie einen Tresor entwendeten.

Anschließend schoben die Täter den Tresor in den hinteren Bereich des Grundstücks. Dort wurden sie jedoch von einem Mitarbeiter gestört und mussten über die angrenzenden Felder fliehen.

Etwa 8 Wochen später, in der Nacht zum 20. Oktober 2024, gab es einen weiteren Einbruchversuch in das Geschäft für Teppichaufbereitung. Aufgrund der Vorgehensweise der Täter gehen die Ermittler davon aus, dass es sich um dieselben Personen handeln könnte.

Da die Identität der Täter trotz intensiver Ermittlungen noch nicht geklärt werden konnte, bitten die Ermittler nun die Bevölkerung um Mithilfe. Dazu werden die beigefügten Bilder veröffentlicht.

Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei fragen:

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Offenbach unter der Rufnummer 069 8098-1234 entgegen.

Der Meldung sind Bilder der unbekannten Täter beigefügt (Quelle: PP Südosthessen).

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Mehrheit männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 308 auf 267. Unter den Verdächtigen waren 283 Männer und 25 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 237 Männer und 30 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ging von 147 im Jahr 2022 auf 130 im Jahr 2023 zurück. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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