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Rodgau: Unfallflucht in Offenbach

Ein unbekanntes Fahrzeug wurde beschädigt. Die Polizei sucht nach dem Geschädigten für weitere Informationen.

Foto: Depositphotos

Stadt und Kreis Offenbach (ost)

In eigener Sache:

(cb) Polizeioberkommissar Thomas Kaiser hospitiert für die nächsten beiden Wochen bei der Pressestelle des Polizeipräsidiums Südosthessen. Seine Pressemitteilungen firmieren unter dem Kürzel „tk“.

1. Vermisste wieder da

(cb) Die vermisste 35-Jährige aus Langen konnte bereits am Mittwoch angetroffen werden. Die Fahndung nach ihr kann daher zurückgenommen werden.

2. Verdacht der Unfallflucht: Geschädigter bitte melden! – Offenbach

(cb) Wer parkte sein Fahrzeug am vergangenen Montag (11.November), zwischen 16.45 Uhr und 17.45 Uhr, am Fahrbahnrand in der Erich-Ollenhauer-Straße (10er Hausnummern) und musste anschließend einen Schaden feststellen? Das fragt die Polizei in Offenbach. Die Unfallverursacherin meldete sich bei der Polizei und schilderte, dass sie mit ihrem grauen VW vermutlich ein unbekanntes parkendes Fahrzeug touchierte und dabei beschädigte. An dem grauen Wagen der Frau entstand ein Sachschaden von ungefähr 2.500 Euro. Der mutmaßliche Geschädigte möchte sich bitte mit der ermittelnden Polizei in Offenbach unter der Rufnummer 069 8098-5100-0 in Verbindung setzen.

3. Unfallflucht: Roter Nissan Qashqai beschädigt – Polizei bittet um Hinweise – Neu-Isenburg

(tk) Am Donnerstagnachmittag, zwischen 14.30 Uhr und 19.50 Uhr, beschädigte ein Unbekannter beim Ein- oder Ausparken einen „Am Forsthaus Gravenbruch“ geparkten roten Nissan Qashqai mit OF-Kennzeichen. Der bislang unbekannte Unfallverursacher fuhr mit seinem Fahrzeug in eine Parklücke vor den roten Wagen und stieß hierbei gegen diesen. An der Fahrzeugfront des Qashqai entstand ein Schaden von etwa 500 Euro. Wer den Beamten der Unfallfluchtgruppe Hinweise geben kann, meldet sich bitte unter der Rufnummer 069 / 8098 -5699.

4. Jugendliche zündeten Feuerwerkskörper – Mühlheim

(cb) Zwei Schülergruppen sollen am Freitagmittag, gegen 13.20 Uhr, an einer Bushaltestelle in der Ludwigstraße in Streit geraten sein. Während der Auseinandersetzung sollen Jugendliche aus der einen Personengruppe Feuerwerkskörper angezündet und auf die wartenden Schüler in der Haltestelle geworfen haben. Alle Beteiligten blieben unverletzt. Auch soll einer der Böllerwerfer einen messerähnlichen Gegenstand mit sich geführt und den Schülern gezeigt haben. Beim Eintreffen der Polizeistreife flüchteten drei Personen. Ein 15 Jahre alter Schüler aus Mühlheim konnte schließlich vorläufig festgenommen und mit auf die Dienststelle genommen werden. Dort erfolgte die erkennungsdienstliche Behandlung bevor er an die Erziehungsberechtigten übergeben wurde. Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnten die Personalien seiner Komplizen in Erfahrung gebracht werden. Auf die Jugendlichen kommt nun jeweils ein Strafverfahren wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung zu.

5. Einbrecher kamen über den Balkon – Dietzenbach

(tk) Über eine Leiter gelangten Unbekannte in der Nacht von Samstag, 19.30 Uhr auf Sonntag, 07.10 Uhr auf einen Balkon eines Mehrfamilienhauses in der Talstraße (30er Hasunummern). Dort hebelten sie das Schlafzimmerfenster einer Wohnung auf und durchsuchten die gesamte Wohnung nach Wertgegenständen. Zu dem Stehlgut können zum derzeitigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden. Die Beamten des Fachkommissariats haben die Ermittlungen aufgenommen und nehmen Zeugenhinweise unter der Rufnummer 069 8098-1234 entgegen.

6. Mercedes beim Aufladen beschädigt – Langen

(cb) Dellen und Lackabrieb an der rechten Fahrzeugtür eines weißen Mercedes sind das Ergebnis einer Verkehrsunfallflucht vom Sonntag. Die Fahrzeugeigentümerin lud das Elektrofahrzeug, zwischen 11.15 Uhr und 13.50 Uhr, an einer der Ladesäulen für Elektroautos an der Bahnhofsanlage. Bei der Rückkehr zu ihrem weißen Wagen mit OF-Kennzeichen musste sie die feststellen, dass der Unfallverursacher vermutlich beim Ein- oder Ausparken die rechte Fahrzeugtür des weißen CLA beschädigte. Anschließend flüchtete dieser, ohne sich um den entstandenen Sachschaden von geschätzten 7.000 Euro zu kümmern. Zeugen, welche sachdienliche Hinweise geben können, setzten sich bitte mit der Polizei in Langen unter der Telefonnummer 06103 9030-0 in Verbindung.

7. Experten geben hilfreiche Tipps in Sachen Einbruchsschutz: Vortrag der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle im Rathaus Rodgau-Jügesheim

(tk) Zum Thema „Einbruchschutz – Wie Sie Ihr Zu Hause vor ungebetenen Gästen besser schützen können“ halten Fachberaterinnen und – berater der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle am Mittwoch, 11. Dezember, ab 18.00 Uhr einen Vortrag. Diese Veranstaltung findet im Stadtverordneten-Sitzungssaal des Rathauses Rodgau – Jügesheim in der Hintergasse 15, in Rodgau statt. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, mit den kriminalpolizeilichen Fachberatern zu Fragen rund um das Thema „Einbruchschutz“ und anderen Themen der Kriminalprävention in den Austausch zu treten. Die Präventionsexperten und die Stadt Rodgau freuen sich auf Ihren Besuch!

Offenbach, 18.11.2024, Pressestelle, Claudia Benneckenstein

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 konstant, wobei die Mehrheit männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls zurück, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Davon waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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