Beamte überprüften Wohnmobile und Fahrzeuggespanne auf Überladung und Sicherheit – positive Bilanz
Rodgau: Verkehrskontrolle in Hauptreisezeit
Autobahn 3 / Rodgau (ost)
(fg) Während der aktuellen Hauptreisezeit führten Beamte der Verkehrsinspektion am Dienstag zwischen 9 Uhr und 14.45 Uhr eine gezielte Verkehrskontrolle mit dem Schwerpunkt auf Wohnmobilen und Fahrzeuggespannen durch. Das Ziel war es, insbesondere mögliche Überladungen bei Reisenden festzustellen – eine Thematik, die immer wieder sicherheitsrelevant ist, gerade, wenn man damit auf stark frequentierten Autobahnen unterwegs ist.
Im Rahmen der mehrstündigen Kontrolle an der Autobahn 3 (Gemarkung Rodgau) wurden insgesamt 21 Wohnmobile, darunter auch Fahrzeuggespanne und drei Lastkraftwagen überprüft. Dabei lag der Fokus der Beamten auf dem zulässigen Gesamtgewicht, der ordnungsgemäßen Ladungssicherung sowie der technischen Ausstattung der Fahrzeuge. Die Kontrollstelle befand sich an der Autobahn 3 in Fahrtrichtung Würzburg; hier wurde auch eine Waage zur Messung des Gewichts der Gespanne eingesetzt.
Positive Bilanz: Wenige Beanstandungen und hohe Akzeptanz
Von den 21 überprüften Wohnmobilen waren lediglich vier geringfügig überladen – in diesen Fällen mussten die Fahrer vor Ort Ladegut sowie Reiseutensilien vom Wohnmobilanhänger in das Zugfahrzeug umladen, bevor die Weiterfahrt erlaubt wurde. Ein Fahrer wird wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafrechtlich verfolgt – er musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro hinterlegen. Außerdem ahndeten die Ordnungshüter einen Verstoß gegen die geltenden Sozialvorschriften.
Gerade in der Urlaubssaison, wenn Wohnmobile teilweise bis unter das Dach beladen sind, ist es wichtig, auf das zulässige Gesamtgewicht zu achten. Überladung gefährdet nicht nur die eigene Sicherheit, sondern auch die der anderen Verkehrsteilnehmer. Die Kontrolle stieß auf breite Zustimmung bei den Reisenden. Viele Fahrer und Fahrerinnen zeigten Verständnis für die Maßnahme und nutzten die Gelegenheit, sich über technische Vorschriften und sicheres Beladen zu informieren.
Die Beamten der Verkehrsinspektion kündigten an, auch in den kommenden Wochen punktuelle Schwerpunktkontrollen durchzuführen – nicht zuletzt, um präventiv für ein sicheres Reisen auf den Autobahnen des Polizeipräsidiums Südosthessen zu sorgen.
Hinweis: Dieser Meldung ist ein Bild beigefügt (Quelle: PP Südosthessen).
Offenbach, 30.07.2025, Pressestelle, Felix Geis
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon endeten 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen gemeldet, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle, was 10,2% der Gesamtzahl entspricht. Außerorts (ohne Autobahnen) wurden 7.577 Unfälle registriert, was 5,21% aller Unfälle ausmacht. Auf Autobahnen ereigneten sich 3.013 Unfälle, was 2,07% entspricht. Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
2023 | |
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Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
Ortslage – innerorts | 14.839 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
Getötete | 188 |
Schwerverletzte | 3.537 |
Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)