Ermittlungen und Festnahmen nach Auseinandersetzung in Arbeiterwohnheim, Zustand der Verletzten stabil.
Rödermark / Rodgau: Weitere Tatverdächtige im Fall Tötungsdelikt

Rödermark / Rodgau (ost)
Nachdem es am Sonntagmorgen gegen 0.30 Uhr zu einem physischen Streit zwischen mehreren Männern gekommen sein soll (wie bereits berichtet: https://www.presseportal.de/blaulicht/nr/43561), liegen den Ermittlern nun weitere Informationen vor: Angeblich gerieten die Beteiligten auf dem Gelände eines Arbeiterwohnheims in der Isarstraße (Rodgau-Rollwald) beim Trinken von Alkohol in einen Streit. Der schwer verletzte 28-jährige Mann, der im Zuge des körperlichen Streits verletzt wurde, wurde noch in derselben Nacht operiert und sein Zustand ist mittlerweile stabil. Der zweite leicht verletzte Mann, 45 Jahre alt, konnte das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Beide begaben sich nach dem Vorfall in die nahe gelegene Nieder-Röder-Straße, von wo aus der Notruf abgesetzt wurde.
Neben den beiden vorläufig festgenommenen Verdächtigen, einem 39-jährigen und einem 51-jährigen, die ebenfalls Verletzungen aufwiesen, ermitteln die Beamten derzeit gegen zwei weitere verdächtige Männer (23 und 28 Jahre), die kurz darauf festgenommen wurden.
Die Hintergründe und der genaue Ablauf der Tat sind Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Insbesondere muss die noch weitgehend unklare Beteiligung der vier Beschuldigten aufgeklärt werden, weshalb sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vorerst auf freien Fuß gesetzt wurden.
Offenbach, 18.08.2025, Pressestelle, Thomas Leipold
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 308 auf 267 gesunken. Unter den Verdächtigen waren 283 Männer und 25 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 237 Männer und 30 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 147 im Jahr 2022 auf 130 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








