Nach Unfall mit drei Fahrzeugen in Hanau-Steinheim: Fahrer verletzt, Schaden von 25.000 Euro. Zeugen gesucht.
Ronneburg: Verkehrsunfall auf Bundesstraße 43a

Hanau und Main-Kinzig-Kreis (ost)
1. Unfallzeugen gesucht: Drei beteiligte Fahrzeuge / Ein Fahrer verletzt – Bundesstraße 43a / Hanau-Steinheim
(lei) Nach einem Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag auf der Bundesstraße 43a sucht die Polizeiautobahnstation Langenselbold nun Zeugen. Kurz nach 15 Uhr war es im Bereich der Anschlussstelle Hanau-Steinheim (Fahrtrichtung Fulda) zum Zusammenstoß von drei Fahrzeugen gekommen. Der genaue Unfallhergang ist dabei noch unklar. Ersten Erkenntnissen der Beamten zufolge wollte ein 62-Jähriger mit seinem grünen Dacia dort auf die Bundesstraße auffahren. Dann kam es zum Zusammenstoß mit einem schwarzen Hyundai, der sich auf der durchgehenden Fahrbahn befand, sowie einem grauen Mazda. Welcher Spur der Mazda befuhr – ob ebenfalls auf der durchgängigen Fahrbahn oder auch auf der Beschleunigungsspur – darüber gehen die Aussagen der Beteiligten derzeit auseinander. Jedenfalls verletzte sich der 62-Jährige bei der Karambolage leicht, die anderen beiden Fahrer blieben unverletzt. An allen drei Autos entstand ein Gesamtschaden von schätzungsweise rund 25.000 Euro. Der Dacia und der Hyundai waren nicht mehr fahrbereit. Zeugen melden sich bitte unter der Rufnummer 06183 91155-0.
2. Fünf Verletzte bei Verkehrsunfall – Hanau/Bundesstraße 45
(fg) Bei einem Verkehrsunfall am Sonntagabend auf der Bundesstraße 45 im Bereich der Pfaffenbrunnenstraße erlitten insgesamt fünf Personen Verletzungen, wovon vier zur weiteren medizinischen Behandlung in jeweilige Krankenhäuser kamen; zudem entstand ein Sachschaden von rund 46.000 Euro. Die Bundesstraße war bis 0.30 Uhr voll gesperrt. Nach derzeitigen Erkenntnissen befuhr ein 21-Jähriger in seinem Cadillac gegen 22.30 Uhr die Bundesstraße 45 in Fahrtrichtung Dieburg. An der Kreuzung zur Pfaffenbrunnenstraße erhöhte der Cadillac-Fahrer nach Zeugenangaben die Geschwindigkeit, offenbar mit dem Ziel, die Kreuzung vor Beginn der Rotphase der Ampel passieren zu können. Nachdem der 21-Jährige die Kreuzung überfahren hatte, geriet er mit seinem Wagen aus bisher ungeklärter Ursache nach links und prallte gegen einen auf der entgegenkommenden Linksabbiegerspur wartenden VW Golf. Die 29-jährige Lenkerin wurde durch den Aufprall schwer verletzt. Ein viermonatiges Kleinkind sowie eine 56-jährige Insassin kamen ebenfalls mit Verletzungen in Krankenhäuser. Aufgrund der eingedrückten Fahrertür des weißen Autos musste die 29-jährige Fahrerin durch die Feuerwehr befreit werden. Durch den Aufprall wurde der Cadillac abgewiesen und stieß gegen einen voranfahrenden Toyota Auris. Die 40 Jahre alte Fahrerin kam ebenfalls mit Verletzungen in ein Krankenhaus. Die drei beteiligten Autos mussten abgeschleppt werden. Weitere Zeugen melden sich bitte unter der Rufnummer 06181 9597-0 auf der Wache der Polizeistation in Großauheim.
3. Versuchter Einbruch in Supermarkt – Maintal
(lei) Einen Supermarkt in der Dörnigheimer Straße haben Unbekannte am späten Sonntagabend heimgesucht. Nachdem gegen 22.50 Uhr ein Einbruchalarm erfolgte und die Polizei nach dort eilte, stellten die Ordnungshüter kurz darauf fest, dass ein Metallrollladen hochgedrückt worden war und die Täter hierüber in den Schleusenbereich des Einkaufsmarktes gelangten. Dort öffneten sie eine Zwischentür, die dann den Alarm auslöste, was wohl dazu führte, dass die Langfinger den Tatort fluchtartig verließen. Beute machten sie ersten Erkenntnissen zufolge nicht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise (06181 100-123).
4. Gurtkontrollen vor Kindergärten – Maintal
(lei) Beamtinnen und Beamte der Polizeistation Maintal haben am Freitag zum Schutz der Kleinsten Gurtkontrollen vor Kindergärten durchgeführt. Am Vormittag waren die Beamten in der Bischofsheimer Ludwig-Uhland-Straße sowie in der Vilbeler Straße und der Hermann-Löns-Straße in Dörnigheim unterwegs. Der Großteil der in 52 Fahrzeugen transportierten 64 Kinder hatte den Gurt vorschriftsmäßig angelegt – sehr zur Freude der Ordnungshüter. Doch leider mussten sie auch acht Kinder ohne vorschriftsgemäße Sicherung feststellen, wo es die verantwortlichen Fahrer wohl nicht so ernst mit dem Anschnallen nahmen. Die Lenker erhielten eine entsprechende Verwarnung. Insgesamt zogen die Regelhüter ein sehr positives Fazit, nicht zuletzt durch die Rückmeldungen des jeweiligen Kita-Personals und der Eltern. Mit letzteren kamen die Polizisten oftmals in regen Austausch, was die richtige Sitzeinstellung und -richtung angeht. In den Gesprächen waren auch andere Transportmöglichkeiten, wie etwa Lastenräder, Thema. Letztlich kamen auch die Kinder zum Zuge, indem sie bei Gelegenheit den Streifenwagen vorgestellt bekamen. Der Appell der Polizei lautet daher, stets auf die vorschriftsmäßige Sicherung aller Insassen zu achten, auch bei kurzen Fahrten. Denn wer nicht oder nicht ordnungsgemäß angeschnallt ist, kann sich bei einem Unfall schwere Verletzungen zuziehen, selbst bei geringer Geschwindigkeit. Die Beamten weisen zudem darauf hin, dass Fahrern beziehungsweise Fahrzeuginsassen, die trotz bestehender Anschnallpflicht nicht angeschnallt in einen Unfall verwickelt sind, versicherungsrechtlich ein Mitverschulden an ihren Verletzungen zugesprochen werden kann. Die Beamten kündigten weitere Kontrollen an.
5. Einbrecher waren im Schwimmbad zugange: Zeugen gesucht – Langenselbold
(lei) In der Nacht zu Montag waren Einbrecher im Schwimmbad in der gleichnamigen Straße zugange. In der Zeit zwischen 21.30 Uhr und 4.40 Uhr gelangten die Unbekannten über das Eingangstor auf das Gelände des Bads. Dort hebelten sie eine Eingangstür zu einem Lagerraum auf und schlugen die Fensterscheibe des Mitarbeiterbüros ein. Sowohl der Lagerraum als auch das Büro und die dahinterliegenden Geräteräume des Schwimmbads wurden durchsucht. Entwendet wurde jedoch offenbar nichts. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise (06181 100-123).
6. Zeugensuche: Opel beim Vorbeifahren touchiert – Ronneburg
(fg) Am Samstag beschädigte ein unbekannter Fahrzeugführer einen in der Büdinger Straße im Bereich der einstelligen Hausnummern geparkten Opel und fuhr anschließend davon. Zwischen 8.30 und 13.15 Uhr wurde der schwarze Wagen offenbar beim Vorbeifahren beschädigt. Bei den Beschädigungen handelt es sich um Kratzer und Schrammen. Insgesamt beläuft sich der entstandene Schaden auf rund 3.500 Euro. Zeugenhinweise bitte an die Wache der Polizeistation Hanau II unter der Rufnummer 06181 9010-0.
7. Wer war schuld am Unfall? Mögliche Zeugen bitte melden! – Kreisstraße 898 / Gelnhausen
(lei) Wer war schuld am Unfall? Das ist derzeit die zentrale Frage im Rahmen von Unfallermittlungen der Polizei in Gelnhausen zu einem Crash auf der Kreisstraße 898 am Samstagabend. Wie die Beamten berichten, war ein 32-Jähriger mit seiner schwarzen E-Klasse gegen 22.30 Uhr vom Kreisverkehr „An der Wann“ in Richtung Autobahnauffahrt Gelnhausen-Ost unterwegs, als er in Höhe des Parkplatzes „Kinzigtal“ nach rechts in den Straßengraben fuhr und an dem Mercedes Sachschaden von etwa 1.000 Euro entstand. Laut Angaben des 32-Jährigen sei er einem entgegenkommenden Motorrad ausgewichen, welches wenige Meter vorher auf seine Spur gekommen sei. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, sei er nach rechts ausgewichen und im Graben gelandet. Zu einer Kollision kam es nicht, und auch verletzt wurde niemand. Der Biker erkundigte sich kurz danach nach dem Wohlergehen des Autofahrers, fuhr dann jedoch weiter. Da sich der Mercedes-Lenker das Kennzeichens der schwarzen Honda gemerkt hatte, kreuzten die Beamten wenig später an der Halteranschrift auf. Der 40-jährige Motorradfahrer wies einen Spurwechsel von sich und äußerte, dass der Mercedes ohne ersichtlichen Grund in den Graben gefahren sei. Was stimmt nun? Vielleicht haben andere Verkehrsteilnehmer Beobachtungen zum Unfallhergang gemacht und können zur Aufklärung beitragen. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 06051 827-0 entgegen.
Offenbach 22.07.2024, Pressestelle, Thomas Leipold
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 4275 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 auf 723 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 637 auf 569, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 571 auf 498 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 66 auf 71 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 266 auf 275. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 23528 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.858 | 4.275 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 810 | 723 |
| Anzahl der Verdächtigen | 637 | 569 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 571 | 498 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 66 | 71 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 266 | 275 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon hatten 19.155 Unfälle einen Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% entspricht. Unfälle, bei denen berauschende Mittel im Spiel waren, wurden bei 1.202 Unfällen registriert, was 0,88% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








