Bei einem Streit in Hanau wurden ein Schlagstock und ein Besenstiel eingesetzt, wobei ein 26-Jähriger verletzt wurde.
Roßbach: Schlagstock und Besenstiel bei Streit in Hanau

Hanau und Main-Kinzig-Kreis (ost)
1. Ein Mann wurde in Hanau/Kesselstadt mit einem Besenstiel und einem Teleskopschlagstock angegriffen.
Bei Auseinandersetzungen am Donnerstagnachmittag in der Kastanienallee (Hausnummern im einstelligen Bereich) zwischen drei Männern wurden offenbar auch ein Besenstiel und ein Teleskopschlagstock eingesetzt. Nach ersten Informationen waren die drei Männer im Alter von 26, 33 und 56 Jahren offenbar in einer Geschäftsbeziehung, die vor der Tat beendet wurde. Die Männer aus Hanau trafen sich gegen 15:40 Uhr vor den Geschäftsräumen, um weitere Dinge zu klären, als es nach anfänglichem verbalem Streit zu einem Handgemenge gekommen sein soll. Dabei sollen die beiden älteren Männer einen Teleskopschlagstock und einen abgebrochenen Besenstiel eingesetzt und mehrmals auf den 26-Jährigen eingeschlagen haben. Dieser konnte anscheinend einem der mutmaßlichen Angreifer den Besenstiel abnehmen, mit dem er sich dann auch aktiv verteidigte. Der 26-Jährige erlitt durch die Schläge eine Verletzung an der Hand, während einer seiner Kontrahenten einen Bluterguss am Arm davontrug. Die hinzugerufenen Polizisten brachten die Männer kurzzeitig auf die Dienststelle, wo sie erkennungsdienstlich behandelt wurden, bevor alle drei wieder auf freien Fuß gesetzt wurden. Ihnen droht unter anderem ein Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.
2. Ein Pritschenwagen in Hanau wurde in der Nacht zum Donnerstag um zwei Rüttelstampfer und einen Fugenschneider erleichtert.
In der Nacht zum Donnerstag haben Unbekannte zwei Rüttelstampfer und einen Fugenschneider von einem in der Dartforder Straße geparkten Pritschenwagen gestohlen. Der Peugeot Boxer stand im Bereich der Hausnummern 10. Der Diebstahl ereignete sich zwischen Mittwochabend, 19 Uhr, und Donnerstagmorgen, 7 Uhr. Der Wert der gestohlenen Gegenstände beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Offenbar nutzten die Täter ein Fahrzeug, um die Werkzeuge abzutransportieren. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 06181 100-123.
3. Polizei half einem älteren Herrn in Hanau, der in Not war.
Am Freitagmorgen rief ein Bewohner eines Mehrparteienhauses in der Krämerstraße die Polizei an und gab an, dass er einen älteren Herrn höre, der um Hilfe rufe. Eine Streife machte sich gegen 3:40 Uhr sofort auf den Weg und konnte schnell die Wohnung des Seniors ausfindig machen. Dieser ließ durch die geschlossene Tür verlauten, dass es ihm gut gehe, er aber nicht mehr an seinen Rollator herankomme; dieser sei ihm weggerollt. Die Beamten schafften es dann, die Tür zu öffnen und dem Senior zu helfen. Ein Rettungswagen war nicht erforderlich. Er bedankte sich für die schnelle und unkomplizierte Unterstützung.
4. Eine Fußgängerin wurde in Hanau Opfer eines Straßenraubes.
Ein 20 bis 30 Jahre alter Räuber mit schlanker Figur überfiel am Donnerstagnachmittag eine 60 Jahre alte Fußgängerin an einer Unterführung in der Westerburgstraße und raubte ihre Halskette. Gegen 14:10 Uhr näherte sich der 1,70 bis 1,80 Meter große Unbekannte von hinten der Dame und riss ihr unvermittelt die goldsilberne Kette vom Hals. Anschließend flüchtete er in Richtung Mainstraße durch die Fußgängerunterführung. Der Täter hatte einen Vollbart und schwarze Haare. Er trug eine blaue Jeans und einen hellen Pullover. Die Frau blieb nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt. Die Kriminalpolizei bittet nun Zeugen, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.
5. Diebe haben in Großkrotzenburg Kupferkabel von einer Baustelle gestohlen.
Mehrere hundert Meter Kupferkabel im Wert von etwa 25.000 Euro wurden in der Nacht zum Donnerstag von unbekannten Tätern von einer Baustelle in der Hanauer Landstraße gestohlen. Ersten Ermittlungen zufolge durchtrennten sie die Kabel mit einem unbekannten Werkzeug und nahmen sie dann mit. Wie die Täter auf das Baustellengelände gelangten und wie sie die Kabel abtransportierten, ist Teil der laufenden Ermittlungen. Die Polizei in Hanau-Großauheim nimmt sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 06181 9597-0 entgegen.
6. Ein brauner T5 wurde in Langenselbold beschädigt und der Verursacher flüchtete.
Ein Familienvater parkte am Sonntagnachmittag gegen 14:30 Uhr seinen braunen VW Transporter auf einem Parkplatz in der Schloßstraße und besuchte dann mit seinen Kindern einen Spielplatz. Als die Familie einige Stunden später zu dem Fahrzeug zurückkehrte, stellten sie Beschädigungen an der Frontstoßstange und der Motorhaube fest. Der bisher unbekannte Unfallverursacher flüchtete vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden von etwa 2.500 Euro zu kümmern. Die ermittelnden Beamten nehmen Zeugenhinweise unter der 06181 9010-0 entgegen.
7. Eine Frau sprang in Biebergemünd/Bieber aus einem fahrenden Auto, während der Fahrer keinen Führerschein hatte.
Die Fahrerin eines PKW staunte nicht schlecht, als eine Frau während der Fahrt aus der Beifahrertür des Kleinwagens vor ihr auf die Straße fiel und der Mann am Steuer scheinbar gleichgültig weiterfuhr. Das betreffende Fahrzeug, ein Nissan Micra, fuhr gegen 14:30 Uhr auf der Bundesstraße 276 durch Biebergemünd-Bieber in Richtung Rossbach, als vermutlich ein Streit der Insassen eskalierte. Warum die 34-jährige Frau und ihr 42 Jahre alter Ehemann in Streit gerieten, ist nicht bekannt. Späteren Angaben der Frau zufolge entschied sie sich unerwartet, den Streit zu beenden und aus dem fahrenden Auto auszusteigen. Sie öffnete bei einer Fahrtgeschwindigkeit von knapp 30 km/h plötzlich die Beifahrertür und sprang auf die Straße. Die Zeugin rief sofort den Notruf und alarmierte den Rettungsdienst und die Polizei. Die 34-Jährige wurde sofort medizinisch versorgt und in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Wie sich herausstellte, erlitt sie nur leichte Verletzungen. Der Grund, warum der Fahrer nicht anhielt, um seiner Frau zu helfen, könnte darin liegen, dass er keinen gültigen Führerschein besitzt. Der 42-Jährige erwartet nun ein Verfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die Hintergründe des Streits und die Umstände sind nun Gegenstand weiterer Ermittlungen.
8. Ein 38-jähriger Autofahrer in Schlüchtern war betrunken und kurzzeitig bewusstlos.
Mit dem Konsum von Alkohol hat sich ein Autofahrer am Donnerstagabend nicht nur rechtliche, sondern offensichtlich auch körperliche Probleme eingehandelt. Der 38-Jährige war gegen 19:20 Uhr mit seinem Ford im Eckelsweg unterwegs, als er vor der Einfahrt eines Anwohners anhielt. Dieser fand die Situation merkwürdig und begab sich zum Auto, um nach dem Rechten zu sehen. Da der Anwohner Alkoholgeruch bei dem 38-Jährigen wahrnahm und die Person stark schwitzte, verständigte er die Polizei. Kurz nachdem die Beamten eintrafen, mussten sie einen Rettungswagen hinzuziehen, da der 38-Jährige plötzlich kurzzeitig nicht ansprechbar war. Die Rettungskräfte gaben nach einem kurzen Check jedoch schnell Entwarnung: Sein kurzzeitiges Bewusstloswerden war wohl einfach auf seinen Pegel zurückzuführen, mit dem er einen Wert von 2,75 Promille auf das Atemalkoholgerät brachte. Sein Bewusstsein hatte er zwar wieder, aber er musste eine Blutprobe abgeben und seinen Führerschein abgeben. Warum der Langenselbolder im beschaulichen Elm unterwegs war, konnte er sich selbst nicht erklären. Er muss sich nun einem Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheitsfahrt stellen.
Offenbach 21.06.2024, Pressestelle, Thomas Leipold
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 13,99% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% aller Unfälle entspricht. 1.202 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,88% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was einen Anteil von 80,46% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








