Unbekannte Einbrecher drangen gewaltsam in Baustelle ein, entwendeten Werkzeug und flüchteten. Polizei bittet um Hinweise von Anwohnern und Zeugen.
Roßdorf: Einbrecher auf Baustelle, Polizei sucht Zeugen

Roßdorf (ost)
Nachdem bisher unbekannte Täter zwischen Dienstag (15.7.), 17 Uhr, und Mittwoch (16.7.), 6 Uhr, in eine Baustelle in der Erbacher Straße eingebrochen sind, bittet die Polizei nun um Zeugenaussagen.
Die Einbrecher drangen gewaltsam in verschiedene Räume und Container ein. Anschließend durchsuchten sie diese und stahlen verschiedene Werkzeuge. Danach flüchteten sie in unbekannte Richtung. Es ist unklar, ob die Täter ein Fahrzeug benutzten. Der genaue Sachschaden und der Wert der gestohlenen Werkzeuge müssen noch ermittelt werden.
Anwohner oder Zeugen, die sachdienliche Hinweise haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06151 / 969 – 0 an die Kriminalpolizei in Darmstadt zu wenden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle von Einbruchdiebstahl gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Von den 598 Verdächtigen im Jahr 2023 waren 511 männlich, 87 weiblich und 270 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 27061 Einbrüche gemeldet, was die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Hessen in Deutschland zeigten zwischen 2022 und 2023 einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 283 männlich und 25 weiblich im Jahr 2022, während es 237 männliche und 30 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 147 im Jahr 2022 auf 130 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








