Ein 42-Jähriger wurde in Roßdorf von einer Zivilstreife gestoppt, da er ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss mit seinem Kleinkraftrad zu schnell fuhr.
Roßdorf: Zu schnell, kein Führerschein und unter Drogeneinfluss, Zivilstreife stoppt 42-Jährigen

Roßdorf (ost)
Am Nachmittag des Mittwochs (14.1.), gegen 12.30 Uhr, wurde ein 42-jähriger Mann von einer Zivilstreife der südhessischen Direktion Verkehrssicherheit und Sonderdienste in Roßdorf auf seinem Kleinkraftrad in der Straße „Am Schatzborn“ bemerkt.
Weil der Mann die erlaubte Geschwindigkeit in der „Zone 30“ deutlich überschritt, wurde er kurz darauf kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass der Verdächtige keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Er gab an, aufgrund des Konsums von „Ecstasy“ stark verengte Pupillen zu haben. Bei einer Überprüfung des Rollers auf einem Prüfstand wurde festgestellt, dass er eine Geschwindigkeit von 85 km/h erreichte, obwohl die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Kleinkrafträder 45 km/h beträgt.
Der 42-jährige Mann wurde mit auf die Wache genommen, wo ihm eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Ihn erwarten nun strafrechtliche Ermittlungen wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 im Jahr 2022 auf 23101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 im Jahr 2022 auf 7004 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 1.164, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle, was 10,2% ausmacht, außerorts (ohne Autobahnen) waren es 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, Schwerverletzte 3.537 und Leichtverletzte 21.704.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








