Ein Ehepaar aus Idstein-Heftrich wurde von falschen Polizisten betrogen und um ihren Schmuck gebracht. Die Betrüger gaben vor, dass eine Einbrecherbande auf dem Weg zu den Eheleuten sei und sie ihr Geld aushändigen müssten.
Rüdesheim am Rhein: Falsche Polizeibeamte holen Schmuck ab

Bad Schwalbach (ost)
1. Schmuck wurde von falschen Polizeibeamten abgeholt, Idstein-Heftrich, Sonntag, 01.03.2026, 15:30 Uhr bis 18:05 Uhr
(fh)Am Nachmittag des Sonntags wurden ein Ehepaar aus Idstein-Heftrich von Betrügern, die sich als Polizisten ausgaben, getäuscht und ihres Schmucks beraubt. Das Paar erhielt am Sonntag einen Anruf von vermeintlichen Polizeibeamten. Drei Männer, die behaupteten, Polizisten der Idsteiner Polizei zu sein, gaben abwechselnd an, dass eine Einbrecherbande auf dem Weg zu den Eheleuten sei, um ihr Hab und Gut zu stehlen. Daher übergaben sie den angeblichen Polizisten Schmuck an ihrer Haustür. Ein unbekannter Mann wurde damit beauftragt. Der Mann wird als etwa 20 bis 30 Jahre alt, kräftig, etwa 1,85 m groß mit kurzen, blonden Haaren beschrieben. Er soll dunkel gekleidet gewesen sein.
Personen, die die beschriebene Person am Sonntagnachmittag in Heftrich gesehen haben, werden gebeten,
Die Tricks der Anrufer sind vielfältig, aber das Ergebnis ist immer dasselbe: Das Vermögen der Angerufenen sei in Gefahr und die Polizei müsse es jetzt sichern! Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird niemals Wertgegenstände bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch die Staatsanwaltschaft oder eine andere „Behörde“ wird dies nicht tun. Bei solchen Anrufen einfach aufzulegen, ist nicht unhöflich, sondern meist die einzige Möglichkeit, die Täter loszuwerden. Durch geschickte Gesprächsführung erreichen die Betrüger, dass die Angerufenen ihr gesamtes Bargeld oder hochwertige Wertgegenstände an einem Ort deponieren oder an Unbekannte übergeben. Daher der dringende Appell: Wenn Sie solche Anrufe erhalten, legen Sie sofort auf! Weitere Informationen finden Sie unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/ betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/.
2. Fahrer bei Verkehrsunfall auf Bundesstraße schwer verletzt, Eltville am Rhein, Bundesstraße 42, Montag, 02.03.2026, 06:40 Uhr
(fh)Am Montagmorgen kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 42 bei Eltville. Ersten Ermittlungen zufolge fuhr ein Lastwagen gegen 06:40 Uhr auf der rechten Spur der Bundesstraße 42 von Rüdesheim nach Wiesbaden. Zwischen den Ausfahrten Kiedrich und Eltville soll der Lkw aufgrund eines Fahrzeugschadens stehen geblieben sein. Ein 25-jähriger Fahrer eines VW fuhr ebenfalls auf der rechten Spur und prallte aus bisher unbekannten Gründen auf den Lastwagen. Der 25-Jährige wurde schwer verletzt und musste aus seinem Auto befreit werden. Anschließend wurde er ins Krankenhaus gebracht. Um den Unfallhergang zu rekonstruieren, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wiesbaden ein Sachverständiger hinzugezogen und der VW sichergestellt. Aufgrund der Maßnahmen am Unfallort war die Bundesstraße für mehrere Stunden teilweise gesperrt. Es wurden entsprechende Umleitungen eingerichtet.
Die genaue Unfallursache wird derzeit ermittelt. Hinweise nimmt die Polizeistation Eltville unter der Telefonnummer (06123) 9090-0 entgegen.
3. Randalierer am Bahnhof festgenommen,
Idstein, Am Bahnhof, Montag, 02.03.2026, 06:50 Uhr
(fh)Am Montagmorgen wurde ein betrunkener Randalierer auf dem Bahnhofsvorplatz von Idstein von der Polizei festgenommen. Gegen 06:50 Uhr wurde der Polizei ein offensichtlich betrunkener Mann am Idsteiner Bahnhof gemeldet, der in der Nähe eines Wahlwerbestandes Bier verschüttete. Als die Streife eintraf, war der Mann bereits geflohen. Er kehrte jedoch etwa 30 Minuten später zum Ort zurück, randalierte erneut und beschädigte den genannten Wahlstand. Diesmal gelang es den Beamten, den Mann, einen 51-jährigen Obdachlosen, zu finden und zu kontrollieren. Da er einem ausgestellten Platzverweis nicht folgte, wurde er auf Anordnung eines Richters in Gewahrsam genommen. Er muss sich nun wegen Bedrohung und Sachbeschädigung in einem Ermittlungsverfahren verantworten.
4. Versuchter Einbruch über Wintergarten, Rüdesheim-Eibingen, Taunusstraße, Festgestellt: Freitag, 27.02.2026
(fh)In den vergangenen Tagen scheiterten Einbrecher in Rüdesheim-Eibingen. Unbekannte versuchten zu einem unbekannten Zeitpunkt, über den Wintergarten einer Wohnung in der Taunusstraße einzubrechen. Da sie jedoch erfolglos blieben, brachen sie ihr Vorhaben ab und flüchteten. Am Gebäude entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro.
Die Kriminalpolizei ermittelt. Hinweise werden unter der Telefonnummer (06722) 9112-0 entgegengenommen.
5. Mit Leitplanke kollidiert, Rüdesheim, Bundesstraße 42, Freitag, 27.02.2026, 06:30 Uhr
(fh)Am frühen Freitagmorgen kollidierte ein Motorradfahrer bei Rüdesheim mit einer Leitplanke und stürzte. Der 19-jährige Fahrer eines Piaggio war gegen 06:30 Uhr auf der Bundesstraße 42 von Rüdesheim nach Wiesbaden unterwegs. In Höhe des Rüdesheimer Hafens geriet der junge Fahrer aus unbekannten Gründen von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Leitplanke, stürzte und rutschte über die Fahrbahn, wo er schließlich zum Stillstand kam. Der 19-Jährige wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Sein Motorrad war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
6. Auf Landstraße mit Motorrad gestürzt, Schlangenbad, Landesstraße 3038, Sonntag, 01.03.2026, 15:50 Uhr
(fh)Am Sonntagnachmittag stürzte eine Motorradfahrerin bei Schlangenbad und verletzte sich. Gegen 15:50 Uhr fuhr die 62-jährige Fahrerin eines Honda-Motorrads die Landesstraße 3038 von Schlangenbad nach Georgenborn. In einer Kurve geriet sie aus unbekannten Gründen ins Schleudern und stürzte. Sie zog sich Verletzungen zu, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Ihr Motorrad musste abgeschleppt werden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an, wobei im Jahr 2023 insgesamt 5206 Fälle registriert wurden im Vergleich zu 4275 Fällen im Jahr 2022. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit insgesamt 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








