Vier Sportbootunfälle durch mangelnde Ortskenntnis und Fehlverhalten der Schiffsführer, glücklicherweise ohne Verletzte.
Rüdesheim am Rhein: Unachtsamkeit an Untiefen auf dem Rhein bei Rüdesheim

Rüdesheim (ost)
Rüdesheim, Rhein (km 524,700 – 527,600) 10.08.2025, 10:00 Uhr – 14:15 Uhr
Am Sonntag wurden vier Sportbootunfälle von der Wasserschutzpolizei bearbeitet, die sich auf dem Rhein in der Nähe von Rüdesheim im Bereich Rhein-KM 524,700 und 527,600 ereignet haben.
Um 10:00 Uhr lief ein Sportboot auf Grund, wodurch es nicht mehr weiterfahren konnte. Die Besatzung wurde von der DLRG ans Ufer gebracht. Bis zum Abschleppen bleibt das Boot an der Unfallstelle. Um 13:15 Uhr beobachtete eine Bootsstreife der Wasserschutzpolizei zwei Sportboote, die sich auf Kollisionskurs mit einem Hindernis befanden, und versuchte, sie per Funk und Schallsignalen zu warnen. Die Kapitäne setzten jedoch ihren Kurs fort. Die Boote wurden daraufhin an der Untiefe beschädigt und ihre Manövrierfähigkeit eingeschränkt. Sie schafften es aus eigener Kraft in den Hafen von Rüdesheim. Gegen 14:15 Uhr lief ein weiteres Sportboot auf Grund und konnte nicht mehr eigenständig weiterfahren. Es kam zu einem Wassereinbruch, weshalb das Boot abgeschleppt und die Besatzung gerettet und ans Ufer gebracht wurde.
Bei allen Unfällen entstand Sachschaden an den Sportbooten, zum Glück wurde niemand verletzt. Ersten Ermittlungen zufolge waren mangelnde Ortskenntnisse und daraus resultierendes Fehlverhalten der Kapitäne die Ursache für alle Unfälle. Die Gefahr, auf Grund zu laufen, besteht nicht nur bei niedrigem Wasserstand. Die Wasserschutzpolizei empfiehlt, sich vor einer Reise auf dem Rhein über Untiefen zu informieren und an entsprechenden Stellen besonders vorsichtig zu sein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 1.164 Fällen (0,8%) vertreten. Die meisten Unfälle (81,02%) sind Übrige Sachschadensunfälle mit 117.817 Fällen. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








