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Rüsselsheim am Main: Einbruchsserie in Kelsterbach

Am Mittwoch ereigneten sich drei Einbrüche in Wohnhäuser. Unbekannte erbeuteten Schmuck und Geld, während in einem Fall die Täter ohne Beute flüchteten.

Foto: Depositphotos

Kelsterbach (ost)

Am Donnerstag (31.12.) gab es in Kelsterbach drei Einbrüche in Wohnhäuser.

Unbekannte drangen über ein Fenster zwischen 16.30 und 22.00 Uhr in ein Haus in der Otto-Esser-Straße ein. Sie stahlen Schmuck und Geld. In der Tannenstraße wurde eine Erdgeschosswohnung von Einbrechern ins Visier genommen. Zwischen 17.30 und 20.20 Uhr brachen Unbekannte gewaltsam durch die Terrassentür in die Wohnung ein. Es scheint, dass bei dem Einbruch nichts entwendet wurde. Außerdem besuchten Unbekannte gegen 17.45 Uhr ein Einfamilienhaus in der Berliner Straße. Sie gelangten zuvor durch eine aufgehebelte Terrassentür ins Gebäude. Ein Anwohner bemerkte die unerwünschten Besucher und alarmierte die Polizei. Die Täter flüchteten noch vor dem Eintreffen der Streife in Richtung Karl-Krolopper-Schule. Ob etwas gestohlen wurde, ist noch unklar. Einer der Täter ist etwa 25 Jahre alt, 1,60 Meter groß und korpulent. Er trug eine grüne Bomberjacke.

Die Kriminalpolizei prüft einen möglichen Zusammenhang der Taten. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich an das Kriminalkommissariat 21/22 in Rüsselsheim unter der Telefonnummer 06142/6960 zu wenden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

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