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Rüsselsheim am Main: Flucht auf E-Roller in Rüsselsheim

Drogen, Geld und Waffe bei 45-Jährigem sichergestellt nach Festnahme durch Polizei.

Foto: Depositphotos

Rüsselsheim (ost)

Ein 45-Jähriger wird nach seiner vorläufigen Festnahme am Montagnachmittag (27.5.) in mehreren eingeleiteten Verfahren strafrechtlich belangt. Ein Mann ohne festen Wohnsitz in Deutschland wurde von einer Streife der Polizeistation Rüsselsheim gegen 14 Uhr im Bereich des Rugbyrings auf einem E-Scooter an einer roten Ampel bemerkt. Als die Einsatzkräfte den Fahrer überprüfen wollten, drehte er plötzlich um und versuchte auf seinem Roller zu fliehen. Die Streifenbesatzung konnte ihn jedoch nach kurzer Verfolgung einholen und stoppen. Als sie den Flüchtigen festnehmen wollten, leistete er erheblichen Widerstand durch Schläge und Tritte. Bei der folgenden Durchsuchung entdeckten die Polizeikräfte den vermeintlichen Grund für das Verhalten des 45-jährigen Mannes. Sie stellten unter anderem Kleinstmengen Amphetamin, Ecstasy, Haschisch, Marihuana, LSD sowie mehrere Hundert Euro Bargeld und ein Springmesser sicher. Ein Drogentest bestätigte den Verdacht, dass der Festgenommene berauscht auf dem E-Roller unterwegs war. Zur erkennungsdienstlichen Behandlung und Blutentnahme wurde er auf die Wache gebracht, wo Anzeige erstattet wurde. Auch der E-Roller wurde in amtliche Verwahrung genommen, da er keinen Eigentumsnachweis erbringen konnte.

Kontakt:

Polizeipräsidium Südhessen
Pressestelle
Klappacher Straße 145
64285 Darmstadt
Sebastian Trapmann
Telefon: 06151 / 969 – 13200
Mobil: 0173 / 659 6516
Pressestelle (zentrale Erreichbarkeit):
Telefon: 06151 / 969 – 13500
E-Mail: pressestelle.ppsh@polizei.hessen.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 25.216 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 23.331 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 19.820, darunter 17.704 Männer und 2.116 Frauen. 6.321 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der erfassten Fälle auf 24.363, von denen 22.378 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 19.168, wobei 17.079 Männer und 2.089 Frauen betroffen waren. 6.494 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 registrierten Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 25.216 24.363
Anzahl der aufgeklärten Fälle 23.331 22.378
Anzahl der Verdächtigen 19.820 19.168
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.704 17.079
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.116 2.089
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.321 6.494

Quelle: Bundeskriminalamt

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