Polizeikontrollen in Rüsselsheim: Cannabis-Konsum führt zu Bußgeld und illegale Einreise entdeckt.
Rüsselsheim am Main: Sichere Innenstadt

Rüsselsheim (ost)
Polizeibeamte in Rüsselsheim führten am Freitag (16.08.) zwischen 17.00 und 24.00 Uhr zivile Kontrollen in der Innenstadt durch, unterstützt von der Hessischen Bereitschaftspolizei.
Während der Überprüfung einer Gruppe von vier Personen um 19.00 Uhr am Löwenplatz, die den Beamten bereits wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz bekannt war, konsumierte ein 27-jähriger Mann Cannabis. Die Beamten leiteten ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz ein. Der Mann ist mit einem Bußgeld von 500 Euro bedroht. Ein weiterer 32-jähriger Mann aus der Gruppe wurde vom Amtsgericht Offenbach zur Aufenthaltsermittlung gesucht und konnte nach Feststellung seiner aktuellen Meldeadresse gehen.
Kurz vor 23.00 Uhr trafen die Polizisten am Löwenplatz einen 33-jährigen Mann aus Osteuropa an. Es bestand der Verdacht, dass er illegal ins Bundesgebiet eingereist war. Er wurde vorläufig festgenommen und einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterzogen. Die Ermittlungen dauern an.
Bei der Überwachung des jährlichen Rüsselsheimer Marktes in der Innenstadt gab es keine polizeilich relevanten Auffälligkeiten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 25216 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 nur noch 24363 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 23331 auf 22378. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 19820 auf 19168 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17704 auf 17079 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2116 auf 2089 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6321 auf 6494. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 registrierten Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt








