Ein 41-jähriger Mann wurde nach mehreren Verstößen gegen das Gesetz, darunter Fahren unter Drogeneinfluss, festgenommen und muss sich strafrechtlich verantworten.
Rüsselsheim am Main: Verfahren gegen 41-Jährigen eingeleitet

Raunheim (ost)
Ein 41-jähriger Mann wird nach zwei vorläufigen Festnahmen am Sonntag (3.11.) in mehreren strafrechtlichen Verfahren zur Rechenschaft gezogen. Um 14.20 Uhr stoppte eine Streife der Polizeistation Rüsselsheim den Mann aus Raunheim in der Ringstraße. Während der anschließenden Überprüfung bemerkte das Streifenteam physische Anzeichen beim Angehaltenen, die auf einen Drogenkonsum hindeuteten. Der Fahrer gestand, einen Joint und Amphetamin konsumiert zu haben. Zur Blutentnahme wurde er mit auf die Wache genommen. Die Überprüfung seiner Daten im polizeilichen Auskunftssystem ergab, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Die Polizeibeamten leiteten entsprechende Maßnahmen ein, nahmen den Autoschlüssel in Besitz und übergaben ihn an die Freundin des 41-Jährigen. Gegen 17.30 Uhr konnten Einsatzkräfte ihn jedoch erneut am Steuer eines anderen Fahrzeugs entdecken und nachdem er eingestiegen und losgefahren war, erneut stoppen. Bei der Durchsuchung wurden geringe Mengen Amphetamin bei ihm gefunden. Er wurde erneut zur Blutentnahme auf die Dienststelle gebracht. Er muss sich nun wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von Amphetamin und THC, des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafrechtlich verantworten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 in 2022 auf 23101 in 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant. Von den Verdächtigen waren 17106 männlich und 2027 weiblich, während 7004 nicht-deutsche Staatsbürger waren. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Drogenfälle verzeichnet, was die Region mit den meisten gemeldeten Fällen in Deutschland macht.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 6.914, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 1.164 aus, was 0,8% aller Unfälle darstellt. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 117.817, was 81,02% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 (2,07%). Es gab insgesamt 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








