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Sandbach: Verkehrskontrolle im Odenwaldkreis

Die Polizei stoppte Fahrer unter Cannabiseinfluss und ein zu schnell fahrendes Leichtkraftrad, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Foto: Depositphotos

Odenwaldkreis (ost)

Am Montagabend (31.08.), zwischen 17.00 und 0.00 Uhr, führte die Polizei im Rahmen einer Kontrollaktion intensive Maßnahmen zur Überprüfung von Fahrzeugen und Fahrern durch. Das Ziel war es, gegen Fahrer vorzugehen, die nicht nur die öffentliche Sicherheit gefährden, sondern auch die Anwohner belästigen. An der Aktion nahmen Streifen der Polizeistation Höchst, Beamte der Verkehrsinspektion aus Erbach und das Ordnungsamt der Gemeinde Höchst teil.

Insgesamt wurden 10 Fahrzeuge und 13 Personen genauer kontrolliert. Bei Messungen in Höchst und Sandbach wurden auch mehrere Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Ein Autofahrer erreichte in Sandbach mit 88 km/h bei erlaubten 50 km/h den unrühmlichen Spitzenplatz.

In Höchst wurde am Abend ein 15-jähriger Fahrer eines Leichtkraftrads von den Ordnungshütern gestoppt. Das Fahrzeug war technisch verändert worden, um höhere Geschwindigkeiten zu erreichen. Eine Messung ergab, dass der Jugendliche nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügte. Zudem war die Kennzeichenhalterung so manipuliert, dass sie vollständig eingeklappt werden konnte. Die Polizei beschlagnahmte das Kennzeichen und die Betriebserlaubnis. Der 15-Jährige wird nun einem entsprechenden Ermittlungsverfahren unterzogen.

Gegen 22.20 Uhr bemerkte eine Streife in der Erbacher Straße in Michelstadt zwei hintereinander fahrende Fahrzeuge. Einer der Fahrer ließ die Reifen auf der geraden Strecke durchdrehen. Die Polizei stoppte daraufhin die 18 und 19 Jahre alten Fahrer. Beide reagierten positiv auf den vorherigen Konsum von Cannabis. Die jungen Männer wurden vorläufig festgenommen und mussten Blutentnahmen über sich ergehen lassen. Die Polizei erstattete Anzeigen.

Die Kontrollen werden weiterhin regelmäßig durchgeführt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung zu stärken. Verkehrsverstöße werden konsequent geahndet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 im Jahr 2022 auf 23101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 6494 im Jahr 2022 auf 7004 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.164 Fällen oder 0,8% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen gab es 3.013 Unfälle (2,07%). Bei den Verkehrsunfällen verloren 188 Menschen ihr Leben, 3.537 wurden schwer verletzt und 21.704 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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