Einbruch in Bürokomplex in Gelnhausen: Täter erbeuten Bargeld und Armbanduhr, flüchten in unbekannte Richtung. Jugendlicher rassistisch beleidigt und körperlich angegangen in Bad Orb.
Sannerz: Einbruch in Bürokomplex; Jugendlicher rassistisch beleidigt und körperlich angegangen

Main-Kinzig-Kreis (ost)
In eigener Angelegenheit:
(lei) Kommissar Manuel Komma hospitiert in den nächsten zwei Wochen bei der Pressestelle des Polizeipräsidiums Südosthessen. Seine Pressemitteilungen tragen das Kürzel “mk”
1. Einbruch in Bürokomplex – Gelnhausen
(cb) Unverschämte Einbrecher verschafften sich zwischen Montagabend, 19.40 Uhr und Dienstagmorgen, 7.40 Uhr, gewaltsam Zugang zu einem Bürokomplex in der Clamecystraße (Hausnummern im Bereich von 10). In dem Gebäudekomplex brachen die bisher unbekannten Täter verschiedene Türen auf, überwanden Balkonbrüstungen und öffneten Fenster, um in die verschiedenen Unternehmen zu gelangen. Anschließend durchsuchten sie die Büros nach Wertgegenständen. Mit ihrer Beute von mehreren tausend Euro Bargeld und einer hochwertigen Armbanduhr flohen die Täter in unbekannte Richtung. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 an die Kriminalpolizei in Hanau zu wenden.
2. Jugendlicher rassistisch beleidigt und körperlich angegangen – Bad Orb
(cb) Eine Begegnung im Straßenverkehr am Montagmorgen, gegen 7.45 Uhr, zwischen einem noch unbekannten Autofahrer und einem 16-jährigen Schüler aus Bad Orb ist nun ein Fall für die Polizei geworden. Der Jugendliche führte einen E-Scooter mit sich und war mit einem Freund in der Burgstraße auf dem Gehweg unterwegs, als neben ihm plötzlich ein schwarzer BMW M5 mit HU-Kennzeichen hielt. Der Fahrer öffnete das Beifahrerfenster und beleidigte den 16-Jährigen rassistisch. Es kam zu einem kurzen Austausch von Worten zwischen dem Teenager und dem etwa 1,90 Meter großen, 55 bis 60 Jahre alten Mann mit kurzem grauen Bart. Der Autofahrer, der eine Jeanshose und einen grauen Strickpullover trug, stieg schließlich aus seinem Fahrzeug aus und ging auf den Jungen zu. Nach Angaben des 16-Jährigen trat und schlug der Mann dann auf ihn ein. Nachdem der etwa 50 Jahre alte Beifahrer mit kurzen braunen Haaren den Mann aufforderte, den Jungen in Ruhe zu lassen, setzte er sich wieder hinter das Lenkrad seines Wagens. Der 16-Jährige stellte sich vor das Auto, um das Kennzeichen mit dem Handy zu fotografieren, als der BMW-Fahrer anfuhr und auf den Schüler zufuhr. Nur durch einen Sprung zur Seite konnte eine Kollision mit dem BMW offenbar verhindert werden. Die Kriminalpolizei hat nun Ermittlungen unter anderem wegen Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, der Körperverletzung und der Beleidigung aufgenommen und sucht Zeugen des Vorfalls. Diese melden sich bitte unter der Telefonnummer 069 8098-1234.
3. E-Scooter kollidiert mit Auto – 18-Jähriger verletzt – Sinntal/Sannerz
(jm) Am Montagnachmittag ereignete sich in Sannerz ein Verkehrsunfall auf der Lindenstraße/Ecke Tannenweg, bei dem ein 18 Jahre alter E-Scooter-Fahrer verletzt wurde. Nach ersten Erkenntnissen befuhr, gegen 16.05 Uhr, ein 19-Jähriger mit seinem Audi C 4 die Lindenstraße in Richtung Sterbfritz. In Höhe der Einmündung Tannenweg kreuzte ein 18-Jähriger mit seinem E-Scooter die Lindenstraße und es kam zur Kollision mit dem Auto. Hierbei erlitt der Scooter-Nutzer eine Platzwunde am Kopf und kam zur Abklärung in ein Krankenhaus. Ersten Angaben zufolge soll der Zweiradfahrer das Rotlicht der Lichtzeichenanlage missachtet haben. Zudem war kein gültiges Versicherungskennzeichen an dem E-Scooter angebracht, sodass der Verdacht des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz besteht. Der entstandene Schaden wird auf 1.300 Euro geschätzt.
In diesem Zusammenhang gibt die Polizei nochmals allgemeine Hinweise zur Nutzung von E-Scootern: Es gibt keine Helmpflicht, aber Sie schützen vor Verletzungen. Deshalb empfehlen wir: Tragen Sie den Kopfschutz! Wenn Radverkehrsflächen (wie z. B. Radwege) vorhanden sind, gilt es, diese zu befahren. In allen anderen Fällen muss auf der Fahrbahn gefahren werden. Gehwege dürfen weder zum Fahren noch zum Abstellen der Scooter benutzt werden. Zudem sind E-Scooter versicherungspflichtig, sodass Sie ein Versicherungskennzeichen anbringen müssen und eine Betriebserlaubnis für das Zweirad brauchen. Damit auch weiterhin alle Verkehrsteilnehmer sicher ans Ziel kommen, appelliert die Polizei an die ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
Offenbach 24.04.2024, Pressestelle, Thomas Leipold
Kontakt:
Polizeipräsidium Südosthessen
– Pressestelle –
Spessartring 61
63071 Offenbach am Main
Telefon: 069 / 8098 – 1210 (Sammelrufnummer)
Thomas Leipold (lei) – 1201 oder 0160 / 980 00745
Felix Geis (fg) – 1211 oder 0162 / 201 3806
Jennifer Mlotek (jm) – 1212 oder 0152 / 090 22567
Claudia Benneckenstein (cb) – 1214 oder 0152 / 066 23109
Alexander Schlüter (as) – 1223 oder 0162 / 201 3290
Fax: 0611 / 32766-5014
E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de
Homepage: http://www.polizei.hessen.de/ppsoh
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 4275 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 im Jahr 2021 auf 723 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 637 auf 569. Von den Verdächtigen waren 498 männlich und 71 weiblich, wobei 275 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 23528 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.858 | 4.275 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 810 | 723 |
| Anzahl der Verdächtigen | 637 | 569 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 571 | 498 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 66 | 71 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 266 | 275 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon entfielen 19.155 Unfälle auf Personenschäden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% der Gesamtzahl ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% entspricht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 (10,72%). Bei den Verkehrsunfällen kamen insgesamt 208 Menschen ums Leben, 3.878 wurden schwer verletzt und 20.881 leicht verletzt.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








