Am 4. Dezember entdeckte der Zoll am Frankfurter Flughafen 19,40 Kilogramm Kokain in einem Reisekoffer aus Sao Paulo. Ein belgischer Schäferhund namens „Fly“ half bei der Entdeckung.
São Paulo: 19 Kilogramm Kokain am Frankfurter Flughafen beschlagnahmt

Frankfurt am Main (ost)
Am 4. Dezember beschlagnahmte der Zoll am Frankfurter Flughafen insgesamt 19,40 Kilogramm Kokain in einem Reisekoffer aus Sao Paulo/ Brasilien. Bei der Gepäckabsuche zeigte Rauschgiftspürhund „Fly“, ein belgischer Schäferhund, einen grauen Koffer an. Bei der anschließenden Röntgenkontrolle stellten die Beamten mehrere Pakete mit organischem Material fest. Ein daran durchgeführter Rauschgiftschnelltest reagierte positiv auf Kokain. Parallel zu dieser Gepäckkontrolle erfolgte auch eine Passagierkontrolle desselben Fluges. Hier trafen die Zollbediensteten auf einen 37- jährigen Rei-senden, der auf Befragen hin widersprüchliche Angaben zu seiner Reise. Im Zuge der Sachverhaltsaufklärung konnte der Koffer mit dem Kokain diesem Reisenden zugeordnet werden.
Der 37- jährige mutmaßliche Schmuggler wurde vorläufig festgenommen. Er befindet sich in Untersuchungshaft.
Insgesamt handelte es sich um eine Menge von 19,40 Kilogramm mit einem Straßenverkaufswert von fast 1,3 Millionen Euro.
Aus ermittlungstaktischen Gründen konnte der Sachverhalt erst jetzt veröffentlicht werden.
Zusatzinformation:
Der Zoll am Frankfurter Flughafen machte hinsichtlich aller Drogenarten bereits im ersten Halbjahr 2025 zahlreiche Feststellungen. In insgesamt 3.524 Fällen im Fracht-, Post- und Reiseverkehr wurden bereits 436 Kilogramm Kokain, 5.080 Kilogramm Ha-schisch und Marihuana, 3.153 Kilogramm Khat, fast 500 Kilogramm betäubungsmittelhaltige Tabletten (z.B. Ecstasy, Amphetamine, Opioide) sowie 197 Kilogramm Stoffe nach dem NpSG (Neue psychoaktive Substanzen, z.B. Ketamin) durch den Zoll am Flughafen aus dem Verkehr gezogen.
Das Hauptzollamt Frankfurt am Main ist zertifizierter Arbeitgeber nach dem audit „be-rufundfamilie“. Wir bieten Ausbildungsplätze an. Näheres unter www.zoll.de – Beruf und Karriere.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 26.518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22.378 im Jahr 2022 auf 23.101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch relativ konstant bei etwa 19.000. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland, 73.917 Fälle. Dies zeigt, dass die Drogenkriminalität in Hessen im Vergleich zu anderen Regionen Deutschlands immer noch vergleichsweise niedrig ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








