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Schläge in Kassel und Ärger im Regionalexpress

Ein 39-Jähriger aus Berlin bedrohte und beleidigte Zugbegleiterin, sowie schlug einen Fahrgast nach Beschwerde über Rauchen außerhalb des Raucherbereiches.

Foto: unsplash

Kassel-Wilhelmshöhe und Stadtallendorf (Kreis Marburg-Biedenkopf) (ost)

Ein 39-jähriger Mann aus Berlin sorgte gestern Abend (7.8.) um 21 Uhr für Ärger während einer Zugfahrt im Regionalexpress von Kassel-Wilhelmshöhe nach Marburg.

Der Vorfall ereignete sich in der Nähe des Bahnhofs Stadtallendorf.

Als der Mann aufgefordert wurde, seinen Hund vom Sitzplatz zu entfernen, reagierte er aggressiv und begann, die Zugbegleiterin massiv zu beleidigen. Zudem drohte er ihr mit Gewalt.

Sogar als die Zugbegleiterin in die Kabine des Triebfahrzeugführers flüchtete, um sich vor weiteren Angriffen des Mannes zu schützen, hörte der Mann nicht auf, sie zu beschimpfen und zu bedrohen.

Nach der Ankunft am Bahnhof Marburg musste der Mann den Zug verlassen. Bundespolizisten vom Revier Gießen nahmen den 39-Jährigen vorläufig fest.

Der Mann ist bereits mehrmals polizeilich in Erscheinung getreten.

Bereits um 20 Uhr war er wegen einer weiteren Straftat in Kassel-Wilhelmshöhe aufgefallen.

Weil sich ein 57-jähriger Mann aus Haslach im Kinzigtal (Baden-Württemberg) bei einem Bulgaren beschwerte, der außerhalb des Raucherbereichs am Gleis 2 geraucht hatte, griff der 39-Jährige den Mann aus Baden-Württemberg mit Faustschlägen an. Der 57-jährige Mann aus Haslach blieb unverletzt.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den bulgarischen Staatsangehörigen, der in Berlin lebt, ein Strafverfahren wegen Bedrohung und Körperverletzung eingeleitet.

Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder freigelassen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 6.406 Fälle, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 1.202 Fälle aus, also 0,88%. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168, was 80,46% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 90.136 innerorts (65,83%), 32.117 außerorts (ohne Autobahnen) (23,45%) und 14.678 auf Autobahnen (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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