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Schlitzenhausen: Polizistin leicht verletzt

Statt Schmuck und Bargeld klickten die Handschellen. Betrüger wurden von Polizei überführt und festgenommen.

Foto: Depositphotos

Fulda (ost)

Leichte Verletzung für Polizistin

In Fulda bat die Besatzung eines Krankenwagens am Samstag (20.07.) gegen 18.45 Uhr die Polizei um Hilfe, da ein Patient im Krankenwagen randalierte und dringend medizinische Hilfe benötigte. Als eine Streife der Polizeistation Fulda kurze Zeit später in der Dammersfeldstraße ankam, drohte der Patient den Beamten unerwartet mit Schlägen. Der 53-jährige Fuldaer flüchtete zunächst. Als die Streife ihm folgte, drehte sich der Mann plötzlich um und schlug gezielt auf eine Beamtin zu. Erst durch den Einsatz eines Distanzelektroimpulsgeräts gelang es, den 53-Jährigen vorübergehend festzunehmen. Dabei wurde eine Polizistin leicht verletzt.

Der 53-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts auf tätlichen Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Da sich der offensichtlich betrunkene Mann in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde er zur weiteren medizinischen Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Stattdessen klickten die Handschellen anstelle von Schmuck und Bargeld

In Fulda klingelte am Donnerstag (18.07.) gegen 13.30 Uhr das Telefon einer 73-jährigen Fuldaerin. Als die Dame den Anruf annahm, wusste sie nicht, dass dreiste Betrüger es auf ihr Erspartes abgesehen hatten. Die Betrüger gaben sich als Polizisten aus und behaupteten, dass ihre Tochter in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt war, bei dem ein Kind ums Leben gekommen sei. Nun sei eine Kaution von 68.000 Euro fällig.

Was die Betrüger zu diesem Zeitpunkt nicht wussten: Die 73-jährige Dame durchschaute den Schwindel sofort. Damit wurden sie selbst zu „Betrogenen“ und von der cleveren Dame hinters Licht geführt. Während die Fuldaerin vorgab, der Forderung nachzugehen, informierte sie ihre Nachbarin, die wiederum die Polizei verständigte.

Als ein 19-jähriger Mann aus Köln vor der Tür der Dame auftauchte und annahm, die geforderte Kaution abzuholen, klickten die Handschellen. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits Beamte der Kriminalpolizei Fulda bereit und nahmen den Mann fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder freigelassen und muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs verantworten.

Betrüger versuchen immer wieder, durch Schockanrufe an das Ersparte ihrer potenziellen Opfer zu gelangen. Daher warnt die Polizei eindringlich: Trickbetrug hat viele Formen!

Einbruch in Handwerksbetrieb

Tann. Zwischen Samstagabend (20.07.) und Sonntagmorgen (21.07.) drangen unbekannte Täter gewaltsam in einen Handwerksbetrieb in der Straße „An der Freiheit“ in Schlitzenhausen ein. Die Diebe brachen gewaltsam ein Fenster im hinteren Bereich auf und betraten die Räume. Ob etwas gestohlen wurde, ist derzeit unbekannt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 300 Euro. Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de

Versuchter Einbruch in Einfamilienhaus

In Fulda war zwischen Samstag (13.07.) und Donnerstag (18.07.) ein Einfamilienhaus in der Marienstraße das Ziel unbekannter Täter. Diese begaben sich laut aktuellen Informationen in den hinteren Bereich des Hauses, wo sie versuchten, die Eingangstür einer Kellerwohnung zu manipulieren. Da die Tür den Aufbruchsversuchen standhielt, brachen die Täter vermutlich ihr Vorhaben ab und flohen. Es entstand ein Sachschaden von rund 50 Euro. Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de

Spendenkassette gestohlen

In Fulda betrat am Freitag (19.07.) gegen 19.05 Uhr ein Unbekannter den Gebetsraum einer Moschee in der Von-Schildeck-Straße und stahl dort eine Spendenkassette mit Bargeld im unteren dreistelligen Bereich. Der Unbekannte verursachte einen Sachschaden von etwa 100 Euro und flüchtete. Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de

E-Scooter gestohlen

In Fulda entwendeten unbekannte Täter am Samstag (20.07.) zwischen 10 und 13 Uhr einen schwarzen E-Scooter der Marke Walberg im Wert von etwa 300 Euro, indem sie gewaltsam das Schloss aufbrachen, mit dem er gesichert war. Der Roller war in der Marquardstraße abgestellt. Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de

Diebstahl aus einem Pkw

In Fulda schlug ein unbekannter Täter am Sonntag (21.07.) gegen 15.20 Uhr gewaltsam die Scheibe eines schwarzen VW Passats ein, der auf einem Parkplatz in der Straße „Vor dem Peterstor“ abgestellt war. Aus dem Inneren entwendete er zwei Rucksäcke im Wert von rund 200 Euro. Der Täter wurde von einem Zeugen beobachtet und wie folgt beschrieben: männlich, schwarze lange Haare, zu einem Zopf gebunden. Er trug ein orangefarbenes T-Shirt, eine beige kurze Hose und helle Nike-Turnschuhe. Außerdem hatte er einen Rucksack und einen Baseballschläger dabei. Der Sachschaden beträgt etwa 300 Euro. Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de

Julissa Sauermann

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 110.168 Fällen, was 80,46% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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