Ein Unbekannter versuchte in Hanau in die Wohnung eines Seniors einzudringen, wurde aber durch den Widerstand des Bewohners in die Flucht geschlagen.
Schlüchtern: Einbruch in Seniorenwohnung vereitelt

Hanau und Main-Kinzig-Kreis (ost)
1. Ein Eindringling wurde in Hanau in die Flucht geschlagen
(me) Ein unbekannter Täter versuchte am späten Donnerstagabend gewaltsam in die Wohnung eines älteren Mannes einzudringen, wurde aber von diesem abgewehrt. Der etwa 30-jährige und ca. 1,70 Meter große Mann wurde gegen 22 Uhr in das Mehrfamilienhaus in der Dartforder Straße (Hausnummern im Zehnerbereich) gelassen, nachdem er geklingelt hatte. Es kam zu einem kurzen Kampf an der Wohnungstür des Rentners. Aufgrund des wehrhaften Verhaltens des dunkel gekleideten Eindringlings, der eine Maske trug, flüchtete er. Der Bewohner wurde bei der Auseinandersetzung leicht verletzt. Zeugen werden gebeten, sich an die Kripo in Hanau (06181 100-123) zu wenden.
2. Nach einem Diebstahl im Saunabereich zahlten Unbekannte mit gestohlener Bankkarte – Hanau
(fg) Am Donnerstag ereignete sich zwischen 9.10 Uhr und 13 Uhr im Heinrich-Fischer-Bad in der Eugen-Kaiser-Straße ein Diebstahl. Unbekannte Täter stahlen den Spindschlüssel eines Badegasts aus seinem Bademantel an der Garderobe im Saunabereich. Danach benutzten sie den Schlüssel, um das Mobiltelefon, den Gürtel und die Geldbörse des Opfers aus dem Spind zu entnehmen. Die gestohlene Zahlungskarte wurde später in zwei Geschäften in der Nürnberger Straße (Hausnummern im Zehnerbereich) verwendet. Insgesamt wurden drei Abbuchungen/Zahlungen in Höhe von rund 90 Euro getätigt. Ein Kiosk in der Nürnberger Straße konnte durch eine Polizeistreife überwacht werden. Die Aufnahmen zeigen, wie die gestohlene Bankkarte von einem der Täter genutzt wurde. Die beiden Unbekannten werden wie folgt beschrieben: Täter 1:
Täter 2:
Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung: Wer hat die beiden Täter in der Nähe des Heinrich-Fischer-Bades oder der Nürnberger Straße (Hausnummern im Zehnerbereich) gesehen? Wer kann weitere Angaben zu den Tätern oder zur Verwendung der gestohlenen Karte machen? Hinweise werden unter der Telefonnummer 06181 100-123 entgegengenommen.
3. Zigaretten und Geld aus Automaten gestohlen: Zeugensuche! – Maintal
(fg) Anhand des Schadensbildes dürfte es einen lauten Knall gegeben haben. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und sucht nach Zeugen. Der Zigarettenautomat in Bischofsheim in der Stoltzestraße (einstellige Hausnummern) wurde Ende Januar mit einem unbekannten Gegenstand gesprengt und geöffnet. Der Schaden beläuft sich auf etwa 4.500 Euro. Die Täter entwendeten Zigaretten und Bargeld aus dem Automaten. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 06181 100-123.
4. Betrüger flüchtete mit Bargeld und Schmuck – Bruchköbel
(cb) Eine ältere Frau aus Bruchköbel wurde am Donnerstag von einem Betrügerpaar um Bargeld und Schmuck gebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt die Rentnerin kurz nach 12 Uhr einen Anruf. Am anderen Ende der Leitung war ein Mann, der sich als Mitarbeiter des Hessischen Landeskriminalamtes ausgab. Er überzeugte die Frau davon, dass sie bald Opfer eines Einbruchs werden würde. Um ihre Wertsachen zu schützen, würde ein Kollege vorbeikommen. Ein schlanker Mann zwischen 1,70 und 1,75 Meter drängte sich ins Haus. Während die Rentnerin am Telefon gehalten wurde, durchsuchte der etwa 25-30 Jahre alte Täter das Haus. Als die Frau Fragen stellte, wurde der vermeintliche Polizist unfreundlich und hielt ihr den Mund zu. Die Seniorin schaffte es, ihren Nachbarn zu informieren, der die Polizei rief. Der Dieb flüchtete mit etwa 1.500 Euro Bargeld und Schmuck. Zeugenhinweise werden unter der Telefonnummer 06181 100-123 entgegengenommen.
5. Golf beim Rückwärtsfahren beschädigt – Schlüchtern
(cb) Ein unbekannter LKW-Fahrer verursachte am Donnerstagnachmittag einen Schaden von etwa 3.500 Euro, als er beim Rückwärtsfahren einen VW Golf beschädigte. Der LKW-Fahrer verließ gegen 14 Uhr die Autobahn 66 an der Ausfahrt Schlüchtern-Nord. Eine 21-jährige VW-Fahrerin folgte ihm in ihrem schwarzen Golf auf die Landesstraße 3292. Der LKW bremste plötzlich ab, setzte zurück und stieß mit dem Heck gegen den VW mit MKK-Kennzeichen. Dann fuhr er einige Meter vorwärts, bremste erneut ab und setzte zurück, diesmal gegen die Fahrzeugfront des Golfs, den er einige Meter nach hinten schob. Dann fuhr er auf die Autobahn 66 in Richtung Fulda. Zeugenhinweise werden unter der Telefonnummer 06661 9610-0 entgegengenommen.
6. Täter stiegen durchs Fenster ein – Schlüchtern
(cb) Einbrecher drangen über ein aufgehebeltes Fenster in die Büros einer Produktionshalle in der Straße „Am Distelrasen“ (einstellige Nummern) ein. Sie durchsuchten die Räume und flüchteten mit wenig Bargeld. Ein Mitarbeiter entdeckte den Einbruch am Freitag gegen sechs Uhr und meldete ihn der Polizei. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich telefonisch an die Kriminalpolizei (06181 100-123) zu wenden.
7. Nach einem Parkrempler davongefahren: Wer hat den weißen Citroen angefahren? – „Unfallflucht ist kein Kavaliersdelikt“ – Schlüchtern
(lei) Der Schaden, der am Donnerstagmorgen auf einem großen Parkplatz in der Straße „An den Lindengärten“ bei einem Verkehrsunfall entstand, wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Ein weißer Citroen wurde vermutlich bei einem Ein- oder Ausparkmanöver im Heckbereich getroffen und weist nun Kratzer und Dellen auf. Die Polizei ermittelt wegen Unfallflucht, da der Verursacher einfach davongefahren ist. Zeugenhinweise werden unter der Amtsnummer 06661 9610-0 entgegengenommen.
Hintergrund:
Im Jahr 2025 gab es 87 angezeigte Verkehrsunfallfluchten in der Bergwinkelstadt und ihren Stadtteilen. Davon waren 83 reine Sachschäden, während in vier Fällen Menschen verletzt wurden. Fast ein Drittel der Fälle (28) konnte aufgeklärt werden. Im Jahr zuvor gab es 79 Fahrerfluchten und 2023 waren es 58.
Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort ist eine Straftat gemäß § 142 Strafgesetzbuch. Wer sich nach einem Unfall unerlaubt entfernt, muss mit Punkten im Verkehrszentralregister rechnen. In schweren Fällen drohen sogar Freiheitsstrafen oder Geldstrafen. Zivilrechtliche Schadenersatzforderungen können ebenfalls geltend gemacht werden. Unfallflucht ist kein Kavaliersdelikt. Auch Personen, die den Unfallort verlassen, ohne die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, können sich strafbar machen. Sie unterliegen denselben rechtlichen Konsequenzen wie der eigentliche Unfallverursacher.
Offenbach, 06.02.2026, Pressestelle, Thomas Leipold
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Autodiebstählen in Hessen für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 1075 Fälle registriert, wovon 506 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 446, wobei 414 männliche und 32 weibliche Verdächtige waren. 183 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 1118, wobei nur 405 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 453, wobei 415 männlich und 38 weiblich waren. 201 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu gab es in Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.075 | 1.118 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 506 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 446 | 453 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 414 | 415 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 32 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 183 | 201 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145422 Unfälle. Davon waren 19527 Unfälle mit Personenschaden, was 13.43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6914 Fälle aus, was 4.75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1164 Fällen oder 0.8% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117817 Fälle oder 81.02%. Innerorts gab es 14839 Unfälle (10.2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7577 Unfälle (5.21%) und auf Autobahnen 3013 Unfälle (2.07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, Schwerverletzte 3537 und Leichtverletzte 21704.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








