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Schlüchtern: Polizei warnt vor „Love-Scamming“

Mann aus Schlüchtern verliert 1.400 Euro an Betrügerin nach Online-Bekanntschaft; Polizei gibt Tipps zur Vorsicht im Netz.

Foto: unsplash

Schlüchtern (ost)

(lei) Die Schäden waren relativ gering, aber die Lehre aus dieser Geschichte dürfte umso größer gewesen sein: Ein Mann aus der Gegend von Schlüchtern hatte im Internet offenbar die große Liebe gesucht und musste dann feststellen, dass er einem dreisten Betrug zum Opfer gefallen war.

Zu Beginn des Jahres, so die Beschreibung des Mannes bei der kürzlich erfolgten Anzeigeerstattung, lernte er über einen Chatroom eine Frau kennen, die ihn kurz darauf über einen Messenger kontaktierte und um Geld bat, damit sie ihn besuchen konnte. Anfangs waren es nur geringe Beträge. Dann brachte die vermeintliche Liebe immer neue Ausreden vor, dass das Geld nicht ausreicht und sie mehr benötigt, um zu kommen. Zwischendurch mischte sich sogar ein angeblicher Anwalt ein, der mit einer fragwürdigen Aussicht lockte: Beteiligung an einem Autohaus – natürlich nur, wenn weiterhin Geld fließt. Am Ende überwies der Mann in den letzten vier Monaten gut 1.400 Euro an die Betrüger. Er erkannte den Betrug, stoppte die Zahlungen und informierte die Polizei.

Wenn die anfängliche Aufregung letztendlich der bitteren Erkenntnis weicht, dass man betrogen wurde, dann handelt es sich in der Regel um einen klassischen Fall von „Love-Scamming“ – eine perfide Masche, bei der Täter gezielt emotionale Bindungen aufbauen, um an Geld zu gelangen. Damit aus Online-Flirts kein finanzieller Alptraum wird, empfiehlt die Polizei erneut einige Tipps:

Quelle: Presseportal

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