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Schmitten im Taunus: Trickdiebe dank Zuckerwasser und Rauchmelder

Am Freitag gelangten Trickdiebe in Bad Homburg dank Zuckerwasser und Rauchmeldern an ihre Beute. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Foto: Depositphotos

Bad Homburg v.d. Höhe (ost)

1. Trickdiebe gelangen in Bad Homburg dank Zuckerwasser und Rauchmeldern an Beute, Bad Homburg, Gluckensteinweg & Mammolshainer Straße, Freitag, 06.02.2025

(da)Am Freitag haben Trickdiebe in Bad Homburg dank Zuckerwasser und Rauchmeldern Beute gemacht. In beiden Fällen nutzten sie die gleiche Methode, um die Opfer zu täuschen. Gegen 10.40 Uhr klingelte es zunächst im Gluckensteinweg, wenig später, gegen 11.30 Uhr, in der Mammolshainer Straße. Vor der Tür stand jeweils ein Mann, der angab, die Rauchmelder in den Wohnungen überprüfen zu müssen. Nachdem er in die Wohnung gelangt war, versuchte der Unbekannte, die Opfer abzulenken, indem er vorgab, Diabetiker zu sein und um ein Glas Zuckerwasser bat. Im Fall des Gluckensteinwegs ließ der Bewohner den Fremden jedoch nie aus den Augen, weshalb dieser schließlich ohne Beute verschwand. Leider war dies nicht der Fall in der Mammolshainer Straße. Hier gelang es dem Unbekannten durch diese Täuschung, einige unbeobachtete Minuten zu erlangen, in denen er Schmuck stahl und mit seiner Beute entkam. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in beiden Fällen übernommen. Der Unbekannte im Gluckensteinweg wird als etwa 35 Jahre alt, männlich, mit schwarzen Haaren und Bart sowie komplett schwarz gekleidet beschrieben. Über den Mann in der Mammolshainer Straße ist bekannt, dass er korpulent, klein und mitteleuropäischen Aussehens war. Ob es sich um dieselbe Person handelt, wird ebenfalls untersucht. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeistation Bad Homburg unter der Rufnummer (06172) 120-0 zu melden.

2. Einbruch in Weißkirchen,

Oberursel, Weißkirchen, Memeler Straße, Freitag, 06.02.2026, 18 Uhr bis Samstag, 07.02.2026, 12 Uhr

(da)Am Wochenende gab es einen Einbruch in Weißkirchen. Unbekannte versuchten zwischen Freitag, 18 Uhr, und Samstag, 12 Uhr, zunächst die Terrassentür eines Einfamilienhauses in der Memeler Straße aufzuhebeln. Da dies trotz mehrerer Versuche nicht gelang, schlugen sie schließlich das Glas einer anderen Tür ein und gelangten so in die Wohnräume. Dort durchsuchten sie alle Schubladen und Schränke. Ob sie dabei Beute machten, wird derzeit noch ermittelt. Sollten Sie verdächtige Beobachtungen rund um die Memeler Straße gemacht haben, melden Sie sich bitte bei der Polizeistation Oberursel unter der Rufnummer (06171) 6240-0.

3. Einbrecher stehlen Tresor,

Schmitten, Seelenberg, Höhenstraße, Mittwoch, 28.01.2026, 13:00 Uhr bis Sonntag, 08.02.2026, 13 Uhr

(da)In den letzten Tagen haben Unbekannte in Seelenberg einen Tresor gestohlen. Zwischen dem 28. Januar und dem 8. Februar brachen die Täter zunächst an einer Haustür eines Einfamilienhauses in der Höhenstraße auf. Nachdem sie das Schloss geknackt hatten, betraten sie die Räume dahinter und durchsuchten sie nach Wertgegenständen. Im Obergeschoss stießen sie schließlich auf einen Tresor, den sie anscheinend über den Balkon warfen und mit einem Auto abtransportierten. Es gibt derzeit keine Hinweise auf die Täter. Die Polizeistation Usingen nimmt unter der Rufnummer (06081) 9208-0 mögliche Hinweise entgegen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen Verdächtigen. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, von denen 224 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 308, wobei 283 männliche und 25 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 229, von denen 216 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, darunter 237 Männer und 30 Frauen. Von den Verdächtigen waren 130 nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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