Die Polizei ermittelt gegen einen 54-Jährigen wegen Bedrohung von spielenden Kindern mit einer waffenähnlichen Schreckschusswaffe. Der Mann wurde festgenommen und die Waffe beschlagnahmt.
Schnelle Festnahme: Verdacht der Bedrohung, Ermittlungen eingeleitet

Offenbach (ost)
Die Polizei ermittelt seit gestern Abend gegen einen 54-jährigen Mann wegen des Verdachts der Bedrohung. Er soll spielenden Kindern einen Gegenstand gezeigt haben, der einer Waffe ähnelte.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei spielten vier Kinder auf einer Freifläche zwischen Mehrfamilienhäusern in der Straße “Im Eschig” im Bereich der 30er-Hausnummern, als der Vorfall gegen 20.40 Uhr gemeldet wurde. Der 54-Jährige war auf dem Balkon eines angrenzenden Hauses und forderte die Kinder auf, ruhig zu sein.
Etwa dreißig Minuten später sprach der Mann erneut mit den Kindern. Dabei zog er den waffenähnlichen Gegenstand heraus und machte eine Ladebewegung. Die Kinder bemerkten dies, entfernten sich und informierten ihre Eltern, die die Polizei riefen. Es wurde jedoch nicht geschossen.
Die Polizei traf den 54-Jährigen kurz darauf im Eingangsbereich des Hauses an und nahm ihn vorläufig fest. Bei einer Durchsuchung fanden sie eine demontierte Schreckschusswaffe bei ihm und beschlagnahmten sie als Beweismittel. Der Mann musste vorübergehend zur Polizeiwache für eine erkennungsdienstliche Behandlung und eine Gefährderansprache.
Zeugen, die Hinweise zum Vorfall geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 8098-1234 bei der Polizei zu melden. Zum Zeitpunkt des Vorfalls waren auch Anwohner und Schaulustige vor Ort, die möglicherweise relevante Beobachtungen gemacht haben.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267, wobei 283 männliche und 25 weibliche Verdächtige im Jahr 2022 und 237 männliche und 30 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 147 auf 130. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








