Die Polizei ermittelt gegen einen 21-jährigen Autofahrer wegen Bedrohung und Straßenverkehrsgefährdung. Er zeigte einen schusswaffenähnlichen Gegenstand in Richtung anderer Autofahrer.
Schreckschusswaffe sichergestellt: Festnahme und Ermittlungen gegen 21-jährigen Autofahrer

Neu-Isenburg (ost)
Die Polizei ermittelt derzeit gegen einen 21-jährigen Autofahrer wegen des Verdachts der Bedrohung und Straßenverkehrsgefährdung aufgrund grob verkehrswidriger und rücksichtsloser Fahrweise. Der junge Mann soll am Donnerstagnachmittag gegen 16.15 Uhr mit seinem weißen Cupra Leon in Richtung Innenstadt unterwegs gewesen sein und einen grauen BMW X3 in der Nähe der Goetheschule überholt und dann ausgebremst haben. Im BMW saßen eine 58-jährige Frau und ihr 61 Jahre alter Beifahrer.
Beide Fahrzeuge mussten später aufgrund einer roten Ampel nebeneinander anhalten. Zu diesem Zeitpunkt soll der Verdächtige sein Seitenfenster geöffnet und den Insassen des BMW einen schusswaffenähnlichen Gegenstand gezeigt haben. Eine Zeugin alarmierte die Polizei, während die 58-jährige Frau mit ihrem Beifahrer davonfuhr, gefolgt vom 21-jährigen Fahrer. An der nächsten roten Ampel stieg der 21-Jährige aus und näherte sich mit dem Gegenstand im Hosenbund dem vor ihm fahrenden BMW. Die BMW-Fahrerin fuhr dann weg, und der Verdächtige verließ ebenfalls den Ort.
Später rief er die Polizei an und gab seinen Standort in der Stadt an. Eine Streife traf ihn dort an und nahm ihn vorläufig fest. Bei ihm wurde eine Schreckschusswaffe gefunden und sichergestellt. Der 21-Jährige wurde zur erkennungsdienstlichen Behandlung zur Polizeiwache gebracht, und sein Führerschein wurde eingezogen.
Die Ermittlungen sind noch im Gange. Weitere Zeugen des Vorfalls und mögliche weitere Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizeistation Neu-Isenburg unter der Telefonnummer 06102 2902-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








