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Schussabgabe im Straßenverkehr: Polizei sucht Zeugen

Ein Autofahrer bedrohte zwei junge Männer mit Schüssen aus einer Waffe in Offenbach. Die Polizei ermittelt wegen Bedrohung und Verstoß gegen das Waffengesetz.

Foto: Depositphotos

Offenbach (ost)

Ein vermeintlicher Vorfall von Schussabgabe im Straßenverkehr in der Nacht zum Samstag wird nun von der Polizei untersucht. Zwei 19-jährige Männer gaben an, dass sie von einem unbekannten Autofahrer in der Speyerstraße zunächst durch riskantes Fahrverhalten und dann durch Schüsse aus einer Waffe bedroht wurden.

Nach bisherigen Informationen fuhren beide Parteien gegen 2 Uhr in die gleiche Richtung auf dem Nordring. Der weiße Renault Trafic des unbekannten Täters fiel den beiden jungen Männern zuerst an der Kreuzung Hafenallee / Kaiserstraße durch mehrmaliges, sinnloses Wechseln der Fahrspur auf. Ein ähnliches Verhalten wurde wenig später an der Kreuzung Kaiserstraße / Mainstraße beobachtet. Dann wechselte der Fahrer zeitweise auf die Gegenfahrbahn auf der Mainstraße.

Beim Abbiegen zum Mainparkplatz kam es zu einem kurzen Austausch von Worten zwischen den Parteien. Plötzlich zog er eine Pistole unter seinem Sitz hervor, lud sie durch und schoss in Richtung der beiden Opfer. Glücklicherweise blieben diese unverletzt, der Täter flüchtete dann mit hoher Geschwindigkeit in östlicher Richtung.

Am Tatort wurden mehrere Patronenhülsen von der Polizei gefunden. Ersten Einschätzungen zufolge handelt es sich um Platzpatronen, vermutlich aus einer Schreckschusswaffe (PTB-Waffe).

Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Bedrohung und möglichen Verstößen gegen das Waffengesetz.

Der unbekannte Täter wird wie folgt beschrieben:

Personen, die Informationen zum Fahrzeug, Fahrer oder zum Vorfall haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier in Offenbach unter der Telefonnummer 069 8098-1234 in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1.164, was 0,8% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 188, Schwerverletzte 3.537 und Leichtverletzte 21.704.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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