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Schussabgabe in die Luft: Festnahme eines 21-Jährigen

Eine Zeugin meldete einen Mann mit Schusswaffe in der Innenstadt. Polizei konnte Tatverdächtigen vorläufig festnehmen, Waffe wurde nicht gefunden.

Foto: Depositphotos

Hanau (ost)

(lei) Am Mittwochabend führte die Aussage einer Zeugin über einen vermeintlichen Schuss in der Innenstadt vorübergehend zur Festnahme eines 21-Jährigen.

Gegen 20.35 Uhr informierte die Frau die Polizei und gab an, dass in der Paradiesgasse ein Mann mit einem schwarzen Mercedes angehalten habe. Nachdem er ausgestiegen und kurz am Kofferraum gewesen war, habe er eine offensichtliche Pistole gezogen, diese in die Luft gerichtet und es sei ein Schussgeräusch zu hören gewesen. Anschließend fuhr er mit dem Auto, das ein HU-Kennzeichen hatte, davon.

Im Rahmen der Fahndung konnte die Polizei den 21-Jährigen als Verdächtigen identifizieren und vorübergehend zu Hause festnehmen. Zur Identifizierung seiner Person und einer erkennungsdienstlichen Behandlung musste er kurzzeitig auf die Wache gebracht werden. Eine Schusswaffe konnte weder bei der Durchsuchung des Fahrzeugs noch seiner Person gefunden werden. Der junge Hanauer machte keine Angaben zu dem beschriebenen Vorfall, daher sind die Hintergründe unklar.

Weitere Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Hanau zu melden (06181 100-120).

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls zurückgegangen, von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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