Ein Jugendlicher entzieht sich einer Verkehrskontrolle mit einem Leichtkraftrad und wird nach einer Verfolgungsfahrt gestoppt.
Schwalm-Eder-Kreis: 16-Jähriger flüchtet vor Polizeikontrolle

Homberg (ost)
Pressemitteilung von der Polizeidirektion Schwalm-Eder vom 14.08.2026:
Borken/Hessen
Ein 16-Jähriger aus dem Schwalm-Eder-Kreis hat am späten Donnerstagabend in Borken-Kleinenglis versucht, einer Verkehrskontrolle mit einem Leichtkraftrad zu entkommen. Nach einer Verfolgungsjagd über mehrere Straßen und einen Feldweg gelang es der Polizei schließlich, den Jugendlichen anzuhalten.
Um 23:50 Uhr wollte eine Streifenbesatzung den 16-Jährigen im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle stoppen. Als der Jugendliche den Polizeiwagen bemerkte, drehte er sein Leichtkraftrad um und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Ortsmitte Kleinenglis. Die Beamten verfolgten ihn und forderten ihn mit Anhaltesignalen sowie unter Einsatz von Blaulicht und Martinshorn auf, anzuhalten. Er setzte jedoch seine Fahrt fort und fuhr schließlich über einen Feldweg weiter.
Nach bisherigen Informationen erreichte der 16-Jährige während seiner Flucht Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h. In einer Rechtskurve kam er mit dem Leichtkraftrad von dem Feldweg ab und fuhr in ein angrenzendes Rübenfeld. Dort konnte die Flucht des Jugendlichen schließlich von den Polizeibeamten gestoppt werden und er wurde festgenommen.
Ein durchgeführter Alkoholtest sowie ein Drogentest waren negativ. Der Führerschein des Jugendlichen wurde eingezogen. Das Leichtkraftrad wurde abgeschleppt und für weitere Untersuchungen sichergestellt. Anschließend wurde der 16-Jährige an einen Erziehungsberechtigten übergeben.
Gegen den Jugendlichen wird nun unter anderem wegen des Verdachts eines illegalen Autorennens ermittelt.
Yvonne Winter, KHK`in – Pressesprecherin –
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der registrierten Fälle von 24363 im Jahr 2022 auf 26518 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg leicht von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Übrige Sachschadensunfälle machten den größten Anteil mit 117.817 Fällen aus, was 81,02% entspricht. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Es gab insgesamt 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








