Ein niederländischer Autofahrer wurde auf der Autobahn 7 rechts überholt, obwohl er deutlich betrunken und unter Drogeneinfluss war. Der gestohlene Audi wurde auf dem Autohof Malsfeld gestoppt und der Fahrer festgenommen.
Schwalm-Eder-Kreis: Autofahrer mit 1,8 Promille und ohne Führerschein festgenommen

Kassel (ost)
Bundesautobahn 7 / Felsberg (Schwalm-Eder-Kreis):
Ein niederländischer Fahrer hat gestern Nachmittag auf der Autobahn 7 bei Felsberg ein Zivilfahrzeug der Autobahnpolizei rechts überholt, obwohl er viel zu schnell fuhr. Bei der Kontrolle stellten die Beamten mehrere Verstöße fest: Der 27-jährige Mann war stark betrunken und unter Drogeneinfluss, außerdem fuhr er ohne Führerschein den zuvor gestohlenen Audi eines Familienmitglieds.
Um 14 Uhr war eine Zivilstreife der Direktion Verkehrssicherheit und Sonderdienste mit einem mit Videokamera und Geschwindigkeitsmesstechnik ausgestatteten Fahrzeug zwischen den Anschlussstellen Guxhagen und Melsungen unterwegs. Während die Beamten die Geschwindigkeitsüberschreitung eines anderen Fahrers aufzeichnen wollten, wurde ihr Audi von dem zu schnellen Audi rechts überholt. Der Fahrer überholte weitere Verkehrsteilnehmer in gefährlicher Weise und nutzte sogar den Seitenstreifen, daher stoppte die Streife den Audi auf dem Autohof Malsfeld. Dort bemerkten die Beamten erneut Ungewöhnliches, da die Seitenscheibe des Audis eingeschlagen war und der Fahrer sowie sein 29-jähriger Beifahrer bei kaltem Wetter mit Winterjacken im Auto saßen. Bei der Kontrolle des 27-jährigen Fahrers stellte sich heraus, dass er stark alkoholisiert war: Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,8 Promille und ein Drogentest war positiv auf Kokain und Amphetamine. Der Mann musste die Polizisten zur Blutentnahme auf die Dienststelle begleiten. Es stellte sich heraus, dass er keinen Führerschein besitzt und den Audi kurz zuvor in den Niederlanden gestohlen hatte, weshalb auch die Scheibe zerstört war. Das Auto wurde sichergestellt und die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant. Davon waren 17106 männlich, 2027 weiblich und 7004 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon endeten 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








