Ein Sattelzug geriet auf der A7 in Vollbrand, verursachte einen wirtschaftlichen Totalschaden und führte zu einer Vollsperrung mit einem 20 km langen Rückstau.
Schwalm-Eder-Kreis: Brand eines Sattelzugs auf der A7

Fulda (ost)
Lkw-Brand auf der A7
Knüllwald. Am Dienstag, dem 20.08., gegen 13:30 Uhr, fuhr ein 64-jähriger Fahrer aus dem Landkreis Meißen (Sachsen) auf der A7, von Kassel in Richtung Fulda, zwischen der AS Homberg Efze und der AS Bad Hersfeld (West).
Der Fahrer bemerkte einen technischen Defekt an seinem Sattelzug. Das Display zeigte Probleme im Motorraum an. Er fuhr daher auf den Standstreifen, um die Sattelzugkombination abzustellen. Dort sah er Rauch aus dem Motorraum aufsteigen, kurz darauf stand der Lkw in Flammen. Der Fahrer und sein 66-jähriger Beifahrer konnten das Fahrzeug unverletzt verlassen.
Es wurde eine Rundfunkwarnmeldung herausgegeben.
Die Feuerwehr Homberg Efze konnte den brennenden Lkw alleine nicht löschen, Unterstützung von den Feuerwehren Melsungen und Bad Hersfeld war nötig. Der Brand drohte auf den nahegelegenen Wald überzugreifen, was jedoch verhindert werden konnte.
Der Lkw erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden, auch der Standstreifen und die angrenzende Böschung wurden beschädigt.
Der Gesamtschaden wird auf etwa 290.000 EUR geschätzt.
Während der Löscharbeiten musste die Fahrtrichtung Süden voll gesperrt werden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde auch die Gegenfahrbahn kurzzeitig gesperrt. Es bildete sich ein Rückstau von etwa 20 km.
Der erste und zweite Fahrstreifen bleiben bis in die späten Abendstunden aufgrund der Reinigungs- und Bergungsarbeiten weiterhin gesperrt.
Am Einsatzort waren zwei Streifen der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld, die Feuerwehr Homberg Efze, die Feuerwehr Melsungen, die Feuerwehr Bad Hersfeld, die Autobahnmeisterei Hönebach und der Rettungsdienst Schwalm-Eder im Einsatz.
Erstellt von: Becker, Polizeihauptkommissar (Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld, Am Weinberg 31, 36251 Bad Hersfeld)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168, was 80,46% aller Unfälle entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








