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Schwalm-Eder-Kreis: Einbrüche in Gewerbeobjekte; Zeugenaufruf der Kriminalpolizei

Unbekannte brachen in Fritzlar in Gewerbeobjekte ein und verursachten erheblichen Sachschaden. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 05681/774-0.

Foto: Depositphotos

Homberg (ost)

Pressemitteilung der Polizeidirektion Schwalm-Eder vom 07.04.2025:

Fritzlar

Vorfallzeit: Sonntag, den 06.04.25; 06:15 Uhr

Am Sonntagmorgen drangen unbekannte Täter in mehrere Geschäftsgebäude in Fritzlar ein.

Nach bisherigen Ermittlungen versuchten unbekannte Täter gegen 06:15 Uhr, die Haupttür einer Sport- und Freizeiteinrichtung in der Wekalstraße in Fritzlar aufzubrechen. Als dieser Versuch scheiterte, richteten sie ihre Aufmerksamkeit auf ein Fenster, das sie gewaltsam mit einem unbekannten Werkzeug öffneten. Im Inneren durchsuchten sie die Büros nach Wertgegenständen. Danach verließen die Täter das Gebäude und begaben sich zum angrenzenden Kino.

Dort erreichten sie über eine Wendeltreppe zunächst den Terrassenbereich im Obergeschoss. Mit einem unbekannten Werkzeug öffneten die Unbekannten eine Zugangstür und gelangten so in das Restaurant. Sie durchsuchten die Räume nach Wertgegenständen und beschädigten dabei mehrere Überwachungskameras. Anschließend brachen die unbekannten Täter gewaltsam eine Glasschiebetür auf, die zum Erdgeschoss führte. Auf diesem Weg gelangten sie ins Kinofoyer. Dort löste die Alarmanlage des Betreibers aus und die Täter verließen schnell den Tatort in unbekannte Richtung.

Bei den Einbrüchen entstand erheblicher Schaden an Türen und Fenstern. Ersten Schätzungen zufolge dürfte sich der Gesamtschaden im niedrigen fünfstelligen Bereich bewegen. Ob und welche Gegenstände gestohlen wurden, ist derzeit unklar.

Erste Hinweise legen nahe, dass möglicherweise zwei unbekannte Täter an den Einbrüchen beteiligt waren. Die Kriminalpolizei in Homberg bittet daher um Hinweise: Personen, die verdächtige Beobachtungen im genannten Zeitraum gemacht haben oder Informationen zu den Tätern haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05681/774-0 zu melden.

Martin Stumpf, PHK – Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer und 25 Frauen. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 229, von denen 216 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 267, wobei 237 Männer und 30 Frauen verdächtigt wurden. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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