Mehrere Einbrüche in Fritzlarer Stadtteil Werkel, Polizei sucht Zeugen. Täter drangen gewaltsam ein, Sachschaden etwa 500,- Euro.
Schwalm-Eder-Kreis: Einbrüche in Wohnhäuser in Werkel

Homberg (ost)
Pressemitteilung von Polizeidirektion Schwalm-Eder vom 16.03.2026:
Fritzlar
Vorfallzeit: Freitag, 13.03.2026, 14:00 Uhr bis Sonntag, 14:50 Uhr
Am letzten Wochenende gab es mehrere Einbrüche in Wohnhäuser im Fritzlarer Stadtteil Werkel.
Einbruch in der Straße „Steinbinge“:
Zwischen Samstag, 16:00 Uhr und Sonntag, 06:30 Uhr, brachen bisher unbekannte Täter in ein Wohnhaus in der Straße „Steinbinge“ ein. Nach bisherigen Erkenntnissen versuchten sie zunächst, nach dem Hochschieben eines Rollladens, ein zum Garten gelegenes Fenster aufzubrechen. Nachdem der Versuch fehlschlug, beschädigten sie das Fenster, entriegelten es von außen und drangen so in das Wohnhaus ein. Die Täter flohen schließlich ohne Beute durch ein weiteres Fenster vom Tatort. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 500,- Euro geschätzt.
Einbruch in der Straße „Am Hilgenstein“:
Ein weiterer Einbruch ereignete sich im Zeitraum von Freitag, 13.03.2026, 14:00 Uhr bis Sonntag, 15.03.2026, 14:30 Uhr, in der Straße „Am Hilgenstein“. Unbekannte Täter drangen durch gewaltsames Öffnen eines Kellerfensters in das Wohnhaus ein. Im Inneren durchsuchten sie mehrere Räume gezielt nach Wertgegenständen und flüchteten anschließend in unbekannte Richtung. Ob bei der Tat etwas gestohlen wurde sowie die Höhe des entstandenen Sachschadens sind derzeit Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Einbruch in der „Neuen Straße“:
Am Sonntag gegen 14:45 Uhr nahmen unbekannte Täter ein weiteres Wohnhaus in der „Neuen Straße“ ins Visier. Auch hier gelangten sie durch das Aufhebeln eines Fensters in das Gebäude und durchsuchten die Räumlichkeiten gezielt nach Wertgegenständen. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung. Ob etwas gestohlen wurde und wie hoch der Sachschaden ist, bedarf ebenfalls weiterer Ermittlungen.
Die Kriminalpolizei in Homberg hat in allen drei Fällen die Ermittlungen aufgenommen und prüft derzeit, ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht.
Zudem bitten die Ermittler Zeuginnen und Zeugen, die am Wochenende verdächtige Fahrzeuge oder Personen in Werkel beobachtet haben oder Hinweise zu den Taten geben können, sich unter der Telefonnummer 05681-7740 zu melden.
Yvonne Winter, KHK`in, – Pressesprecherin –
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Mehrheit männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls zurückgegangen, von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








