Unbekannte Täter sprengen Geldautomaten in Bankfiliale, hoher Sachschaden angerichtet. Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Schwalm-Eder-Kreis: Geldautomatensprengung in Borken

Homberg (ost)
Pressemitteilung der Polizeidirektion Schwalm-Eder vom 30.10.2024:
Borken (Schwalm-Eder-Kreis)
Geldautomatensprengung
Tatzeit: Mittwoch, 30.10.2024, 02:00 Uhr
Unbekannte haben in der vergangenen Nacht gegen 02:00 Uhr einen Geldautomaten in einer Bankfiliale am Europaplatz in Borken gesprengt und haben hierbei einen hohen Sachschaden angerichtet.
Anwohner hatten die Polizei aufgrund der Sprengung unmittelbar verständigt. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen waren an der Sprengung mehrere unbekannte Täter beteiligt. Im Rahmen unmittelbarer polizeilicher Einsatzmaßnahmen vor Ort flüchteten mehrere Täter fußläufig vom Tatort. Die Bevölkerung wird gebeten keine Anhalter mitzunehmen und verdächtige Personen der Polizei zu melden.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden keine Personen verletzt. Die Höhe des Sachschadens kann im Moment noch beziffert werden.
Derzeit befinden sich auch „Entschärfer“ des Landeskriminalamtes vor Ort im Einsatz.
Aktuell laufen die Einsatzmaßnahmen vor Ort und die gezielten Fahndungsmaßnahmen auf Hochtouren. Die Ermittlungen werden durch das Landeskriminalamt (BAO effectus) geführt und dauern derzeit an.
Jens Breitenbach, PHK -Pressesprecher-
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Davon waren 283 Verdächtige männlich und 25 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 237 männliche und 30 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 147 im Jahr 2022 auf 130 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 gab es 9798 aufgezeichnete Fälle, während es im Jahr 2023 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 im Jahr 2022 auf 4224 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 im Jahr 2022 auf 2828 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Fällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 9.798 | 10.106 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.961 | 4.224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.653 | 2.828 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.806 | 1.918 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 847 | 910 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 851 | 915 |
Quelle: Bundeskriminalamt








