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Schwalm-Eder-Kreis: Polizei gibt Tipps zum Einbruchsschutz

Vorsicht vor erhöhter Einbruchsgefahr in der Sommer- und Ferienzeit. Informationsstand am 13.08.2025 in Fritzlar.

Foto: Depositphotos

Homberg (ost)

Pressemitteilung von der Polizeidirektion Schwalm-Eder vom 02.08.2025:

Schwalm-Eder-Kreis / Fritzlar

Sommerferien bedeuten für viele Leute: Ab in den Urlaub, um sich zu entspannen, Energie zu tanken, Zeit gemeinsam zu verbringen und das am besten ohne Ängste und Sorgen – besonders ohne die Angst, bei der Rückkehr etwas Unerwartetes vorzufinden.

Verlassene Häuser, überfüllte Briefkästen, heruntergelassene Rollläden, aber auch unbewegte Autos auf oder vor den Grundstücken werden von Einbrechern bemerkt. Viele Urlauber teilen ihre schönen Erlebnisse und Fotos in den sozialen Medien, oft sogar mit Ab- und Rückreisedaten.

Achtung, denn Einbrecher beschädigen nicht nur Türen und Fenster, um in die Gebäude oder Wohnungen einzudringen. Sie dringen auch in die Privatsphäre der Opfer ein, durchsuchen alles gezielt nach Wertgegenständen und können so Angst und Unsicherheit, in manchen Fällen auch schlaflose Nächte, verursachen.

Im Rahmen der „Sommerkampagne Wohnungseinbruch 2025“ und damit die Menschen sorglos in den Urlaub fahren können, warnt die Polizei vor erhöhter Einbruchsgefahr in der Sommer- und Ferienzeit und gibt Ratschläge, wie man sich in der Urlaubszeit vor ungebetenen Gästen schützen kann.

Die Abteilung E4 des Polizeipräsidiums in Nordhessen lädt hierzu in Zusammenarbeit mit der Kriminalpräventionsberatung der Polizeidirektion in Homberg ein, am 13.08.2025, von 10:00 bis 13:00 Uhr, nach Fritzlar auf den örtlichen Wochenmarkt zu kommen. An einem Präventionsstand auf der Marktplatzbühne kann man mit den Beraterinnen und Beratern sprechen und sich wertvolle Tipps zur Sicherung der Wohnung oder des Hauses holen.

Yvonne Winter, KHK`in, – Pressesprecherin –

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen von 2022 auf 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

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