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Schwalm-Eder-Kreis: Polizei zieht Bilanz nach Schwerpunktkontrollen

Beamte kontrollierten Fahrzeuge und Personen auf Alkohol und Drogen. Mehrere Verstöße festgestellt, darunter auch Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Foto: Depositphotos

Homberg (ost)

Pressemitteilung der Polizeidirektion Schwalm-Eder vom 21.04.2026:

Schwalm-Eder-Kreis

Polizeibeamte aus Nordhessen führten am Montag zwischen 16:30 Uhr und 21:30 Uhr umfangreiche Verkehrskontrollen mit dem Fokus auf Alkohol und Drogen an zwei festen Kontrollstellen durch. Die Kontrollen fanden in der Artelleriestraße in Fritzlar und in der Marburger Straße in Homberg/Efze statt.

Die Einsatzkräfte wurden von den örtlichen Verkehrsdiensten sowie einem Diensthundeführer mit einem Rauschgiftspürhund und weiteren Beamten der Polizeidirektion Kassel unterstützt.

Insgesamt wurden 93 Fahrzeuge und 118 Personen überprüft.

Während der Kontrollen stellten die Beamten mehrere Verkehrsverstöße fest. Zwei Fahrer waren deutlich betrunken. Aufgrund der hohen Atemalkoholwerte wurden ihre Führerscheine vor Ort eingezogen und Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

Bei einer Fahrerin reagierte ein Drogenschnelltest positiv auf Cannabis und Amphetamin. Zur Beweissicherung wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss ermittelt.

Zudem wurde bei zwei Fahrern ein Verstoß gegen die 0,5-Promille-Grenze festgestellt. Gegen beide wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt.

Zwei Fahrer waren ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs. In beiden Fällen wurden Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Einer der Betroffenen hatte seine ausländische Fahrerlaubnis nicht rechtzeitig umgeschrieben.

Neben weiteren Verstößen gegen die Gurtpflicht stellten die Beamten fest, dass die vorgeschriebenen Notfallmittel in den Fahrzeugen nicht vollständig vorhanden waren. Entsprechende Ordnungswidrigkeitsverfahren wurden eingeleitet.

Insgesamt wurden an beiden Kontrollstellen neun Strafanzeigen erstattet, davon drei wegen Fahrens unter Drogeneinfluss, sowie 11 Ordnungswidrigkeitsanzeigen. Es wurden 27 Atemalkoholtests und 35 Drogentests durchgeführt, und in vier Fällen wurden Blutproben angeordnet.

Die Polizeidirektion Schwalm-Eder kündigt an, auch zukünftig Schwerpunktkontrollen im gesamten Schwalm-Eder-Kreis durchzuführen.

Yvonne Winter, KHK`in – Pressesprecherin –

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 haben sich leicht erhöht. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen Männer waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 117.817, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,02% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Bei den Verkehrsunfällen verloren 188 Menschen ihr Leben, 3.537 wurden schwer verletzt und 21.704 erlitten leichte Verletzungen.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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