Am Sonntagmorgen kam es zu einem Raub, bei dem der Täter Bargeld und Zigaretten erbeutete. Der Täter ist noch unbekannt.
Schwalm-Eder-Kreis: Raub mit Schusswaffe auf Tankstelle in Knüllwald-Remsfeld

Kassel (ost)
Am frühen Sonntagmorgen, dem 15.03.2026, gegen 02:45 Uhr, ereignete sich ein bewaffneter Raubüberfall auf eine Tankstelle in Knüllwald-Remsfeld.
Nach den ersten Untersuchungen betrat der bisher unbekannte Täter die Tankstelle und forderte unter Vorzeigen einer Schusswaffe Geld und Zigaretten. Er packte die gestohlenen Gegenstände in seinen schwarzen Rucksack und eine gelbe Postbox vom Tatort und flüchtete zu Fuß. Es liegen noch keine Informationen über den Wert der gestohlenen Gegenstände vor.
Der unbekannte männliche Täter war ungefähr 170 cm groß und schlank. Er trug eine blaue Jeans, eine schwarze Jacke mit Kapuze und helle Details im Brustbereich. Während der Tat trug er einen schwarzen Rucksack, eine schwarze Sturmmaske und schwarze Handschuhe.
Personen, die am Sonntagmorgen verdächtige Aktivitäten in der Gegend von Knüllwald-Remsfeld beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Polizeistation in Homberg unter 05681 774-0 in Verbindung zu setzen und Informationen über den unbekannten Täter oder andere relevante Hinweise zu geben.
Die weiteren Untersuchungen werden von der Kriminalpolizei in Homberg/ Efze durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 im Jahr 2022 auf 1850 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 auf 2263, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle lag bei 224 im Jahr 2022 und bei 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 308 im Jahr 2022 und 267 im Jahr 2023. Davon waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsch im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 237 männliche, 30 weibliche und 130 nicht-deutsche Verdächtige gab. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








