Am Donnerstagmorgen wurde ein Getränkemarkt mit Kaffeerösterei überfallen. Die Täter bedrohten den Betreiber mit einer Glasflasche und flüchteten mit Beute.
Schwalm-Eder-Kreis: Raubüberfall in Gudensberg

Kassel (ost)
Am Donnerstag, den 19.06.2025, um 06:05 Uhr, ereignete sich in Gudensberg im Schwimmbadweg ein Raubüberfall auf einen Getränkemarkt mit angeschlossener Kaffeerösterei. Zu dieser Zeit brachen zwei Räuber in den Laden ein und trafen dort auf einen der Ladenbesitzer, der sich zufällig dort aufhielt. Die beiden Täter bedrohten den 55-jährigen Besitzer mit einer zerbrochenen Glasflasche und forderten Bargeld, während sie ihn auch mit Fäusten schlugen. Der Besitzer wurde durch die Schläge leicht verletzt. Anschließend verließen die Räuber den Laden mit ihrer Beute und flüchteten zu Fuß in unbekannte Richtung. Zur Höhe der Beute liegen noch keine Informationen vor. Die beiden Täter werden wie folgt beschrieben: männlich, zwischen 20 und 30 Jahren alt, maskiert, dunkel gekleidet, helle Handschuhe, sprachen deutsch mit einigen englischen Wörtern und führten eine zerbrochene Glasflasche bei sich. Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen der Polizei konnten die Täter bisher nicht festgenommen werden. Die Kriminalpolizei in Homberg (Efze) hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Homberg (Efze) – Tel: 05681-7740 – oder der Polizeistation in Fritzlar – Tel: 05622-99660 – in Verbindung zu setzen.
Frank Jochheim, Erster Polizeihauptkommissar
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, wobei 1785 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 2173, wovon 1974 männlich und 199 weiblich waren. 1077 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 3217, wobei 1850 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 2263, wovon 2046 männlich und 217 weiblich waren. 1179 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle gemeldet, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 229, wovon 216 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, darunter 237 Männer, 30 Frauen und 130 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an gemeldeten Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








