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Schwalm-Eder-Kreis: Raubüberfall in Guxhagen

Bewaffneter Überfall auf Getränkemarkt, Täterfestnahmen nach Durchsuchungen und Untersuchungshaft für zwei Verdächtige.

Foto: Depositphotos

Homberg (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Kassel und der Polizeidirektion Schwalm-Eder vom 08.11.2024:

Guxhagen / Schwalm-Eder-Kreis

Bewaffneter Raubüberfall auf Getränkemarkt in Guxhagen – Festnahmen der Täter

Vorfallzeit: Samstag, 26.10.2024, 21:20 Uhr

Während des Überfalls auf einen Getränkemarkt in der Dörnberger Straße in Guxhagen wurden der Kassierer von mehreren Tätern mit einer Schusswaffe bedroht und angegriffen, während ein anderer Täter das Geld aus der Kasse entnahm. Die Tätergruppe flüchtete kurz darauf vom Tatort.

Weitere Informationen unter: http://presseportal.de/blaulicht/pm/44143/5895697

Die Kriminalpolizei Homberg und die Staatsanwaltschaft Kassel übernahmen die Ermittlungen, die zu einem Tatverdacht gegen einen Jugendlichen aus dem Schwalm-Eder-Kreis führten. Es ergaben sich auch Verdachtsmomente gegen einen weiteren Jugendlichen aus dem Schwalm-Eder-Kreis sowie gegen einen 18- und einen 19-jährigen Tatverdächtigen aus dem Schwalm-Eder-Kreis und Berlin. Die Staatsanwaltschaft Kassel stellte daraufhin mehrere Durchsuchungsbeschlüsse beim zuständigen Amtsgericht in Kassel.

Bei den Durchsuchungen am Donnerstag, 31.10.2024, wurden die vier Tatverdächtigen vorläufig festgenommen. Umfangreiches Beweismaterial wurde gefunden und sichergestellt. Die beiden jugendlichen Tatverdächtigen wurden aufgrund fehlender Haftgründe am selben Tag freigelassen.

Die beiden 18- und 19-jährigen Tatverdächtigen wurden am nächsten Tag (01.11.2024) der Haftrichterin des Amtsgerichts Fritzlar vorgeführt und in Untersuchungshaft genommen.

Andreas Thöne – Pressesprecher Staatsanwaltschaft Kassel –

Jens Breitenbach – Pressesprecher Polizeidirektion Schwalm-Eder –

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 auf 1850. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 auf 2263, wobei der Großteil männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 12625 Fällen die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.871 3.217
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.785 1.850
Anzahl der Verdächtigen 2.173 2.263
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.974 2.046
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 199 217
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.077 1.179

Quelle: Bundeskriminalamt

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