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Schwalm-Eder-Kreis: Schwer verletzter Mann am Bahnhof – Zeugen gesucht

Ein 32-Jähriger wurde nach einer Auseinandersetzung schwer verletzt. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall in Felsberg-Gensungen.

Foto: Depositphotos

Homberg (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Kassel und dem Polizeipräsidium Schwalm-Eder vom 09.09.2025:

Felsberg

Vorfallzeit: Freitag, 05.09.2025 um 21:32 Uhr

Am Freitagabend gab es am Bahnhof in Felsberg-Gensungen eine körperliche Auseinandersetzung. Ein 32-jähriger Mann aus dem Schwalm-Eder-Kreis wurde dabei schwer verletzt.

Um 21:45 Uhr fanden die angerufenen Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst einen verletzten 32-Jährigen am Bahnhof in Felsberg-Gensungen. Ersten Untersuchungen zufolge soll es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen ihm und anderen Beteiligten gekommen sein. Der schwer verletzte Geschädigte wurde zur medizinischen Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Sein männlicher Begleiter blieb ersten Erkenntnissen zufolge unverletzt.

Die ausführlichen Untersuchungen zum genauen Ablauf der Ereignisse und den Hintergründen der Tat dauern noch an und werden von der Kriminalpolizei in Homberg/Efze durchgeführt.

Am Sonntag wurde ein 23-jähriger Mann aus dem Schwalm-Eder-Kreis festgenommen. Er steht im Verdacht, an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Der Tatverdächtige wurde am Montag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel einem Haftrichter des Amtsgerichts Kassel vorgeführt.

Der dringende Tatverdacht wegen versuchten Totschlags gegen den vorläufig festgenommenen 23-Jährigen hat sich bisher nicht konkretisiert, obwohl die Ermittlungen gegen ihn wegen einer Körperverletzung weiterhin laufen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kassel wurde er freigelassen.

Zeugen, die am Freitagabend im Bereich des Bahnhofs Felsberg verdächtige Personen beobachtet haben oder Wahrnehmungen gemacht haben, die mit der Tat in Verbindung stehen, werden gebeten, sich unter Tel. 05681/774-0 bei der Kriminalpolizei in Homberg zu melden.

Martin Stumpf, PHK -Pressesprecher-

Moritz Teschner -Pressesprecher Staatsanwaltschaft Kassel-

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 gelöst wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer und 25 Frauen. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 229, wobei 216 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, darunter 237 Männer und 30 Frauen. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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