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Schwalm-Eder-Kreis: Tier geschossen – Polizei sucht Hinweise

Unbekannte Täter haben einen Mäusebussard in Niedermöllrich angeschossen. Die Polizei bittet um Zeugenaussagen.

Foto: Depositphotos

Homberg (ost)

Pressemitteilung von der Polizeidirektion Schwalm-Eder am 13.08.2025:

Wabern

Vorfallzeit: Samstag, 09.08.2025, um 10:30 Uhr

Am Samstag, 09.08.2025, um etwa 10:30 Uhr, haben bisher unbekannte Täter in der Kasseler Straße in Niedermöllrich einen Mäusebussard mit Schrot so schwer verwundet, dass er später verstorben ist.

Ein Spaziergänger entdeckte den Raubvogel kurz vor Niedermöllrich, gegenüber des Kieswerks, an einem Stromkasten liegend. Sie brachte ihn zu einer nahen Tierarztpraxis. Eine Röntgenuntersuchung zeigte, dass das Tier von einer Schrotkugel getroffen wurde. Trotz sofortiger Behandlung war jede Hilfe vergebens.

Bis jetzt gibt es keine Hinweise auf die Täter.

Die Polizei Fritzlar hat Ermittlungen wegen einer Zuwiderhandlung gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen und bittet Zeugen, die etwas beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 05622-9966-0 an die Polizeistation in Fritzlar zu wenden.

Yvonne Winter, KHK`in, – Pressesprecherin –

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, von denen 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer und 25 Frauen. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 229, von denen 216 gelöst wurden. Es gab 267 Verdächtige, darunter 237 Männer und 30 Frauen. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24