Eine Zollhündin entdeckte 432 Kilogramm Haschisch in einem Lastkraftwagen aus Spanien, was zur Festnahme von zwei Tatverdächtigen führte.
Schwegenheim: Haschisch sicher gestellt durch Zollhündin

Frankfurt am Main / Kaiserslautern / Landau in der Pfalz / Schwegenheim (ost)
Gemeinsame Pressemitteilung des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main und der Staatsanwaltschaft Landau in der Pfalz vom 01.08.2025
Rund 432 Kilogramm Haschisch haben Ermittlerinnen und Ermittler des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main und des Hauptzollamtes Karlsruhe am 28.07.2025 sichergestellt sowie zwei Tatverdächtige im Auftrag der Staatsanwaltschaft Landau in der Pfalz festgenommen.
Zuvor unterzogen Zöllnerinnen und Zöllner des Hauptzollamtes Karlsruhe auf einem Rastplatz in Schwegenheim im Landkreis Germersheim einen aus Spanien kommenden Lastkraftwagen samt Auflieger einer Zollkontrolle.
„Auch wenn die Ladefläche des Aufliegers zunächst leer erschien, ließ sich die eingesetzte Zollhündin Jara davon nicht beeindrucken und zeigte ihrem Hundeführer bei der Absuche des Laderaumes im hinteren Eckbereich Unstimmigkeiten an“, so Carina Orth, Pressesprecherin des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main.
Das daraufhin angeforderte mobile Röntgenteam des Hauptzollamtes Ulm bestätigte den Verdacht eines Schmuggels. Auf dem Röntgenbild des Fahrzeugs stellten die Zöllnerinnen und Zöllner versteckte Gegenstände im Bereich des Daches fest.
Nach der vorläufigen Festnahme der 42- und 43- jährigen serbischen Tatverdächtigen wurde der Dachbereich des Sattelzugs durch Unterstützung des Technischen Hilfswerkes, Ortsverbände Neustadt a. d. Weinstraße und Speyer, geöffnet und darin rund 432 Kilogramm Haschisch fest- und sichergestellt, die in 90 Paketen verpackt waren.
Die beiden Tatverdächtigen müssen sich nun wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Handeltreibens mit Cannabisprodukten in nicht geringer Menge bei gleichzeitigem Mitführen mehrerer Messer verantworten und befinden sich derzeit in Untersuchungshaft. Die weiteren Ermittlungen in dem Sachverhalt werden durch die Staatsanwaltschaft Landau in der Pfalz und durch das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main, Dienstsitz Kaiserslautern, geführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch mit 19133 konstant. Davon waren 17106 männlich, 2027 weiblich und 7004 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








