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Schwere Körperverletzung in Bad Hersfeld

Ein 26-jähriger Mann verletzte einen 30-jährigen mit einem Messer im Gesichtsbereich. Der Aggressor wurde festgenommen, beide wurden medizinisch versorgt.

Foto: Depositphotos

LK Hersfeld-Rotenburg (ost)

In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Fulda wird folgender pressebezogener Vorfall zur Kenntnis genommen und gegebenenfalls weiterverwendet:

Bad Hersfeld. Am Samstag (09.11.) ereignete sich in der Fußgängerzone der Breitenstraße in Bad Hersfeld gegen 13:35 Uhr eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Die beiden Männer im Alter von 26 und 30 Jahren, beide aus Bad Hersfeld, sind einander persönlich bekannt. Sie gerieten zunächst in verbale Streitigkeiten, die dann in einen körperlichen Angriff eskalierten. Dabei benutzte der 26-jährige Mann ein Messer und verletzte den Älteren im Gesicht. Die herbeigerufenen Beamten der Polizeistation Bad Hersfeld trafen beide Beteiligte an und nahmen den Angreifer fest. Beide Personen wurden dem Rettungsdienst übergeben, anschließend erfolgte die medizinische Versorgung in einem örtlichen Krankenhaus. Der leicht an der Hand verletzte Tatverdächtige wurde von dort aus weiteren strafrechtlichen Maßnahmen und dem polizeilichen Gewahrsam unterzogen. Die Staatsanwaltschaft Fulda wurde informiert, eine Entscheidung über den weiteren Verbleib des Tatverdächtigen steht noch aus. Die Aggressionen waren nicht gegen Unbeteiligte gerichtet, daher bestand keine weitere Gefahr für Dritte.

Personen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, ihre Beobachtungen der Polizeistation Bad Hersfeld unter 06621/9320 zu melden.

Erstellt von: Müller, A., PHK, Führungs- und Lagedienst des PP Osthessen

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 waren rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 gelöst wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 männliche und 25 weibliche Verdächtige. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 229, wobei 216 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, darunter 237 männliche und 30 weibliche Verdächtige. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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