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Schwere räuberische Erpressung in Frankfurt-Höchst

Eine Personengruppe verletzte und beraubte einen 15-Jährigen gestern Abend. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Gestern Abend (19. März 2026) wurde ein 15-Jähriger von einer Gruppe von Personen verletzt und seiner Geldbörse beraubt. Die Polizei bittet nun um Zeugenaussagen.

Gemäß den neuesten Informationen spazierte der 15-Jährige gegen 20:45 Uhr mit einer Freundin an der Schützenbleiche entlang. Er wurde von einer Gruppe von 15 Personen verfolgt. Als sie ihn einholten, schlug ein Unbekannter aus der Gruppe mit einem Teleskopschlagstock auf seinen Rücken, was zu Verletzungen führte. Ein anderer Unbekannter stieß ihn dann und forderte ihn auf, seine Wertsachen herauszugeben. Der 15-jährige Junge übergab daraufhin seine Geldbörse, während der zweite unbekannte Täter ihn anspeichelte. Anschließend flüchtete die Gruppe in unbekannte Richtung.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen, die Informationen zum Tathergang und / oder den Tätern haben, werden gebeten, sich während der Geschäftszeiten (Montag bis Freitag 08:00 – 16:00 Uhr) unter der Rufnummer 069 / 755 – 55108 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 im Jahr 2022 auf 1850 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 auf 2263, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.871 3.217
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.785 1.850
Anzahl der Verdächtigen 2.173 2.263
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.974 2.046
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 199 217
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.077 1.179

Quelle: Bundeskriminalamt

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