Nach einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Reisebus wurden insgesamt 14 Personen verletzt, darunter ein Zweijähriger, der mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen wurde.
Schwerer Verkehrsunfall: 14 Verletzte und Zweijähriger in Lebensgefahr

Seligenstadt (ost)
(lei) Nach dem schweren Autounfall am frühen Montagnachmittag zwischen einem PKW und einem Reisebus auf der Landestraße 2310 (wir haben darüber berichtet) wurde festgestellt, dass insgesamt 14 Personen verletzt wurden, darunter ein Zweijähriger, der mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen wurde.
Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 13 Uhr im Einmündungsbereich zur Aschaffenburger Straße und wurde anscheinend durch einen Abbiegefehler der 27-jährigen Fahrerin des Autos verursacht, so die bisherigen Erkenntnisse der Polizei. Die Frau wollte von Westen kommend über den Linksabbiegerfahrstreifen in die Aschaffenburger Straße abbiegen, als sie den aus Richtung Autobahn 45 kommenden Reisebus übersah und es zu einer frontalen Kollision der beiden Fahrzeuge kam. Dadurch kam der Bus schließlich rechts im Grünstreifen zum Stehen und der mit drei Personen besetzte 1er kam entgegen der Fahrtrichtung auf der Fahrbahn zum Stehen.
Der zweijährige Sohn der Frau erlitt dabei lebensbedrohliche Verletzungen und wurde in kritischem Zustand mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Sein vier Jahre alter Bruder erlitt unter anderem Schürfwunden und wurde, ebenso wie die Mutter (Verletzungen an der Hand und am Fuß), ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.
Im Reisebus befanden sich insgesamt 36 Personen, die auf dem Weg zum Seligenstädter Rosenmontagsumzug waren. Elf Fahrgäste im Alter von 17 bis 53 Jahren (sieben Frauen, vier Männer) wurden leicht verletzt. Die meisten von ihnen klagten über Schmerzen oder Prellungen und wurden vor Ort ambulant behandelt. Die restlichen 24 Fahrgäste sowie der 29-jährige Busfahrer hatten offenbar Glück und blieben unverletzt.
Ein Sachverständiger wurde hinzugezogen, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren. Zu diesem Zweck wurde unter anderem der BMW sichergestellt.
Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen, die nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten, wird von den Beamten nach ersten Schätzungen auf etwa 35.000 Euro beziffert.
Während der Einsatzmaßnahmen war die Landesstraße zwischen den Kreuzungen zur Landesstraße 3065 und zur Kreisstraße 185 bis etwa 17 Uhr vollständig gesperrt. Der Verkehr wurde großräumig umgeleitet.
Die Polizeistation in Seligenstadt bittet Zeugen des Unfalls, sich unter der Rufnummer 06182 8930-0 zu melden. Die Ermittlungen dauern an.
Offenbach, 12.02.2024, Pressestelle, Thomas Leipold
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