Ein 78-jähriger Autofahrer verstorben nach medizinischem Notfall auf Landesstraße. Ersthelfer reagierten geistesgegenwärtig, Feuerwehr leitete umgehend Löschmaßnahmen ein.
Schwerer Verkehrsunfall auf L3378 Fulda – Michelsrombach

Fulda (ost)
Fulda. Am Sonntag (09.08.) ereignete sich gegen 15:40 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3378 zwischen Fulda und Michelsrombach, bei dem ein 78-jähriger Autofahrer ums Leben kam.
Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr der Mann aus Schlitz mit seinem Mercedes in Richtung Michelsrombach auf der L3378. Ein nachfolgender Verkehrsteilnehmer bemerkte bereits vorher eine ungewöhnliche Fahrweise des Autos. Möglicherweise aufgrund eines plötzlichen medizinischen Notfalls kam der 78-Jährige mit seinem Auto von der Fahrbahn ab. Zuerst geriet das Fahrzeug in einen Graben. Ohne Reaktion des Fahrers fuhr das Auto geradeaus weiter und prallte schließlich frontal gegen einen Baum. Kurz nach dem Zusammenstoß fing der Mercedes im Motorraum Feuer. Schnell reagierende Ersthelfer retteten den bewusstlosen Mann aus dem Wrack. Kurz darauf standen das Auto und zwei angrenzende Bäume in Flammen. Die alarmierte Feuerwehr aus Fulda begann sofort mit umfassenden Löscharbeiten. Der verunglückte Fahrer wurde noch am Unfallort unter Reanimationsbedingungen versorgt und ins Klinikum Fulda gebracht. Dort verstarb er jedoch kurz darauf.
Um die genaue Unfallursache zu klären, hat die Staatsanwaltschaft Fulda einen Sachverständigen beauftragt. Außerdem wurden eine Blutentnahme sowie die Beschlagnahme des Fahrzeugs und des Leichnams angeordnet.
Die L3378 war ca. 3 Stunden lang für Rettungs- und Bergungsarbeiten vollständig gesperrt. Am ausgebrannten Mercedes entstand ein Schaden von etwa 15.000 Euro, am betroffenen Bewuchs ein Schaden von etwa 2000 Euro.
weitergeleitet: Müller, A., PHK, Führungs- und Lagedienst des PP Osthessen
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (81,02%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








