Die Darmstädter Kripo sucht Zeugen nach einem versuchten Raub, bei dem Jugendliche von einem unbekannten Täter mit einem Messer bedroht wurden.
Seeheim: Kripo ermittelt nach versuchtem Raub

Seeheim-Jugenheim (ost)
Die Darmstädter Kripo ermittelt nun, nachdem am Montagabend (12.10.) ein bisher unbekannter Täter einen versuchten Raub begangen haben soll, und sucht nach Zeugen.
Nach aktuellen Ermittlungen trafen vier Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren in der Heidelberger Straße, in der Nähe einer Tankstelle, gegen 21 Uhr auf den Verbrecher und seinen Begleiter. Sie suchten das Gespräch mit den Jugendlichen unter dem Vorwand, einen Geldwechsel zu benötigen. Der Täter bedrohte sie dann mit einem Messer und forderte sie auf, ihm ihr Bargeld zu übergeben. Sein Begleiter hinderte ihn jedoch daran, weitere Straftaten zu begehen, und die Jugendlichen konnten fliehen. Der Unbekannte flüchtete daraufhin in Richtung Grundweg. Eine sofortige Fahndung nach den beiden Unbekannten verlief bisher erfolglos.
Der unbekannte Täter soll zwischen 14 und 20 Jahre alt sein und eine kräftige Statur haben. Zum Zeitpunkt des Verbrechens soll er vollständig dunkel gekleidet gewesen sein.
Sein Begleiter soll ebenfalls zwischen 14 und 20 Jahre alt gewesen sein und eine schlanke Statur haben. Er trug auch dunkle Kleidung und zusätzlich eine Basecap. Es könnte sich laut aktuellen Erkenntnissen um eine Kappe der Marke “Gucci” handeln.
Anwohner oder Zeugen mit relevanten Informationen, insbesondere zu den Identitäten der beiden Unbekannten, werden gebeten, sich mit der Darmstädter Kriminalpolizei unter der Rufnummer 06151 / 969 – 0 in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Räuberieraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 waren. Dabei konnten 2022 1785 Fälle gelöst werden, im Jahr 2023 waren es 1850. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 2173 im Jahr 2022 auf 2263 im Jahr 2023. Davon waren 1974 männlich und 199 weiblich, sowie 1077 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt








