Kripo ermittelt nach versuchtem Raub an 12-Jährigem durch Gruppe von Jugendlichen, die mit Straßenbahn flüchteten.
Seeheim: Raubversuch an Mütze

Seeheim-Jugenheim (ost)
Nach einem versuchten Raubüberfall am Montagnachmittag (26.1.) führt die Kriminalpolizei nun Ermittlungen durch und sucht nach Zeugen.
Es wird berichtet, dass eine Gruppe von vier Jungen und einem Mädchen zuerst Schneebälle auf einen 12-jährigen Jungen geworfen haben soll. Danach sollen sie ihn festgehalten, geschlagen und versucht haben, seine Mütze zu stehlen. Dies war jedoch erfolglos, woraufhin sie mit der Straßenbahnlinie 6 in Richtung Arheilgen geflohen sind. Die bisherigen Fahndungsmaßnahmen blieben erfolglos.
Die unbekannten Täter werden auf ein Alter zwischen 14 und 15 Jahren und eine Größe von 1,60 bis 1,70 Metern geschätzt.
Der erste Täter soll schlank sein und eine lila Jogginghose, eine schwarze Winterjacke, ein weißes Oberteil und schwarze Sportschuhe getragen haben.
Der zweite Täter soll ebenfalls schlank sein und eine blaue Jeans, eine schwarze Jacke und weiße Sportschuhe getragen haben. Beide sollen dunkle, längere Haare bis zu den Augenbrauen haben.
Der dritte Täter soll von kräftiger Statur sein und eine schwarze Jogginghose, eine schwarze Winterjacke, einen hellblauen Kapuzenpullover, grau-weiße Sportschuhe und einen schwarzen Rucksack getragen haben.
Der vierte Täter soll ebenfalls kräftig sein und kurze, gegelte Haare haben. Er soll eine schwarze Hose, eine schwarze Jacke, ein helles Oberteil und schwarze Sportschuhe getragen haben.
Die fünfte Person soll schlank sein und eine graue Jogginghose, eine schwarze Daunenjacke und braune Stiefel getragen haben. Ihre Haare sollen schwarz, lang und zu einem Zopf zusammengebunden gewesen sein.
Anwohner oder Zeugen mit relevanten Informationen, insbesondere zu den Identitäten der unbekannten Täter, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Darmstadt unter der Telefonnummer 06151 / 969 – 0 in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Räuberieraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle von Raubüberfällen registriert, wovon 1785 Fälle gelöst werden konnten. Es gab insgesamt 2173 Verdächtige, darunter 1974 männliche und 199 weibliche Verdächtige. 1077 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 3217, wobei 1850 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 2263, darunter 2046 männliche und 217 weibliche Verdächtige. 1179 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 12625 Fällen die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt








