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Semd: Verkehrschaos durch berauschten Fahrer in Groß-Umstadt-Richen und Münster-Altheim

Ein 31-jähriger Mann verursachte mehrere Unfälle, beschädigte Autos, Hecken und Schilder. Die Polizei prüft Alkohol- und Drogenkonsum, der Schaden beläuft sich auf 25.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Groß-Umstadt (ost)

Am Samstag (13.04) hat ein 31-jähriger Mann aus Groß-Umstadt die L 3095 von Münster in Richtung Semd befahren. Schon in Altheim wurde beobachtet, dass er mit seinem Gespann (Kastenwagen mit Anhänger) in starken Schlangenlinien fuhr. Dabei hat er mit dem schlingernden Anhänger einen am Straßenrand geparkten Wagen beschädigt. Auf dem weiteren Weg geriet er über die linke Fahrbahn auf den angrenzenden Grünstreifen und drehte sich. Dabei löste sich der Anhänger von der Anhängerkupplung und blieb im Feld liegen. Beim Ortseingang Richen kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr noch 50 Meter auf dem Grünstreifen, bevor er zum Stillstand kam. Dabei hat er 10 Meter Hecke beschädigt und das Ortseingangsschild überfahren. Sowohl der Anhänger als auch der Kastenwagen wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der deutlich betrunkene Fahrer hat sich bei dem Unfall leicht verletzt und wurde ins Krankenhaus gebracht. Noch im Krankenwagen wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Es wird untersucht, ob der Fahrer neben Alkohol auch Drogen konsumiert hat. Der Gesamtschaden wird auf ca. 25.000 Euro geschätzt. Neben Rettungswagen, Notarzt und der Feuerwehr aus Münster waren auch drei Streifenwagen aus Dieburg im Einsatz. Die L 3095 musste für 45 Minuten gesperrt werden. Gegen den 31-jährigen Unfallverursacher wurde ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Trunkenheit am Steuer und Fahrerflucht eingeleitet.

Kontakt:

Polizeipräsidium Südhessen
Polizeidirektion Darmstadt-Dieburg
Polizeistation Dieburg
Groß-Umstädter-Straße 82
64807 Dieburg
Doerks, PHK
Telefon: 06071 / 9656-0
E-Mail: pressestelle.ppsh@polizei.hessen.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022

Die Drogenraten in Hessen im Zeitraum zwischen 2021 und 2022 zeigen eine leichte Abnahme. Im Jahr 2021 wurden 25.216 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, während es im Jahr 2022 24.363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 23.331 auf 22.378 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 19.820 auf 19.168, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17.704 auf 17.079 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2.116 auf 2.089 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6.321 auf 6.494. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 25.216 24.363
Anzahl der aufgeklärten Fälle 23.331 22.378
Anzahl der Verdächtigen 19.820 19.168
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.704 17.079
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.116 2.089
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.321 6.494

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2022 zeigt insgesamt 136.931 Unfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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